Liebe Mitstreiter:innen,

 

ich leite nachfolgend die weiteren Termine aus der Aktion „Menschenrecht statt Moria“ weiter:

30. Juli bis 01. August:

Greenpeace ist mit der „Beluga II“ bundesweit mit einer Ausstellung zum Thema Waffenexport unterwegs und legt in Frankfurt an.

 

11. September: Bundesweiter Aktionstag zu „Menschenrecht statt Moria“

Verschiedenste Veranstaltungen, lokal beworben.

 

16. September 2021: Veranstaltung mit Efi Latsoudi, IFFF Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit, Preisträgerin 2021. Aktivistin auf Lesbos.

Ort: Evangelische Akademie Frankfurt

 

Zusätzlich findet Ihr unten Informationen zu Multiplikatoren-Workshops, von denen einer noch im Juli und der letzte im August stattfindet.

 

Schöne Grüße

Klaus Wamser

 

Multiplikator:innen-Workshops im Rahmen der Kampagne „Menschenrecht statt Moria“

Die Kampagne „Menschenrecht statt Moria“ fordert eine menschenrechtsbasierte europäische Asyl- und Migrationspolitik. Aber was bedeutet das eigentlich genau? Und wie setzen wir uns dafür ein?

Um in Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten, aber auch in unserem eigenen Umfeld, überzeugend argumentieren zu können, bieten wir von Mai bis August 2021 vier Online-Workshops an, mit denen wir unser Wissen ausbauen und unsere Argumente schärfen wollen.

Ein Grundlagen-Workshop wird einen Überblick über rechtliche Regelungen, Zahlen und die Verankerung deutschen Rechts im europäischen Asylsystem bieten. Aufbauend darauf beschäftigen sich drei weitere Workshops mit jeweils einem zentralen Themenbereich der Asyl- und Migrationspolitik und verschiedenen Argumentationsebenen.

 

Europas Politik der Externalisierung: Der EU-Türkei-Deal als „Vorbild“?
Dienstag, 20. Juli 2021 - 18-20 Uhr - online
Referentin: Meral Zeller, PRO ASYL, Mitarbeiterin in der Europaabteilung  

Um Flucht und Migration nach Europa zu reduzieren, setzt die Europäische Union seit mehreren Jahren auf Abkommen mit Herkunfts- und Transitstaaten. Das prominenteste Beispiel ist sicherlich der EU-Türkei-Deal, der seit 2016 u.a. dazu führt, dass die Türkei für die EU Flüchtende an der Flucht  in die EU hindert. Um Migrationsabkommen besser zu verstehen und unsere Argumente zu schärfen, arbeiten wir unter anderem an folgenden Fragen: Welche Migrationsdeals gibt es bereits? Warum verfolgt die EU diese Strategie und welche Logik steckt dahinter? Wie wirken sich diese Abkommen auf sogenannte Partnerstaaten und auf die Situation an den EU-Außengrenzen aus?


FRONTEX und die Rechtsbrüche an den EU-Außengrenzen
August 2021 -  18-20 Uhr - online
Referent: Bernd Kasparek, Netzwerk für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung (kritnet)

 

Etat und Zuständigkeiten der Europäischen Grenzschutzagentur FRONTEX wachsen seit Jahren. Gleichzeitig wird die Verwicklung von FRONTEX in illegale Pushbacks an den EU-Außengrenzen immer deutlicher, sodass sogar das EU-Parlament mittlerweile einen Untersuchungsausschuss eingerichtet hat. Worum geht es bei diesen Ermittlungen eigentlich genau? Wie ist FRONTEX aufgebaut und welche Aufgaben soll es übernehmen? Und wer kontrolliert die Agentur, auch mit Blick auf die Einhaltung menschenrechtlicher Standards?

 

Anmeldung und Kontaktdaten:

Alle Workshops finden online über zoom statt. Bitte melden Sie sich dafür hier an:

friedensarbeiterin@pax-christi.de

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Kampagnenwebsite:

www.menschenrecht-statt-moria.de

 

Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren:

Jana Freudenberger

Referentin für Friedensarbeit

pax christi Rhein-Main

Tel.: 06172 928679

Mobil: 0177 2804878

friedensarbeiterin@pax-christi.de

 

1700 Jahre

Jüdisches Leben in Deutschland – insbesondere in Frankfurt

Eine Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Frankfurt am Main e.V. findet auf dem Beethovenplatz vor der Christuskirche statt in der Zeit von Sonntag, 4. Juli bis Dienstag, 6. Juli 2021.

Titelbild: Matthäus Merians Vogelschauplan von Frankfurt am Main (1628)
Titelbild: Matthäus Merians Vogelschauplan von Frankfurt am Main (1628)

Jüdische und christliche Menschen leben in Frankfurt neben- und miteinander, seit es Frankfurt gibt. Die ersten bauten ihre Häuser in direkter Nachbarschaft zum Dom. Danach zogen sie in die Judengasse. Heute findet man Spuren jüdischen Lebens überall in Frankfurt, sowohl Vergangenes als auch Gegenwärti­ges, deshalb lädt die Gesellschaft für christlich-jüdi­sche Zusammenarbeit Frankfurt vom 4. bis zum 6. Juli auf den Beethovenplatz vor der Christuskirche zu einem spannenden Dialog- und Unterhaltungspro­gramm über 900 Jahre jüdisches Leben in Frankfurt ein.

In direkter Nachbarschaft zum jüdischen Gemeinde­zentrum führen Fachleute wie Professor Dr. Benjamin Ortmeyer, Ellen Presser und Professor Dr. Christian Wiese in die alte und neuere jüdische Geschichte Frankfurts und Deutschlands ein. Alon Meyer vom jü­dischen Sportclub Makkabi und Mathias Thoma vom Museum der Eintracht Frankfurt berichten von einem besonderen jüdischen Kapitel der Frankfurter Ein­tracht und von den Möglichkeiten des Fußballs heute als interreligiösem Begegnungsort. Der Verwalter der jüdischen Friedhöfe Frankfurts Majer Szanckower und die Chasan Leah Frey-Rabine eröffnen Einblicke in Frankfurter jüdische Familiengeschichten, Petra Kunik führt in ein ganz eigenes jüdisches Frankfurter Befreiungsfest und seine Folgen ein. Das Ganze wird umrahmt von einem bunten musikalischen Programm in grüner Kulisse.

 

Seien Sie herzlich willkommen auf dem Beethoven­platz 11-13, 60325 Frankfurt!

 

Programm 1700 Jahre jüdisches Leben in D
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Amazonieninfos 2021 - 4

30.06.2021

Liebe Freundinnen und Freunde Amazoniens,

 

es fehlt nicht an Nachrichten über Amazonien. Hier eine kleine Auswahl - durchaus mit der Bitte, sie weiter zu streuen.

 

1) Wald und Klima

 

- Brasiliens Umweltminister Salles ist zurückgetreten. https://www.sueddeutsche.de/politik/salles-umweltminister-brasilien-1.5331775

 

- In Brasilien gibt es zwei neue Gesetzesinitiativen, die den Bergbau auf indigenem Land ermöglichen sollen und die weitere "Demarkierung", also die Anerkennung von indigenem Land zumindest erschweren sollen oder sogar rückgängig machen sollen. Im Anhang ist die Erklärung des Nationalen Comites zur Verteidigung der vom Bergbau betroffenen Ländereien nachzulesen. Leider nur in Portugiesisch. Den kostenlosen Übersetzer habe ich schon überstrapaziert.

 

2) Indigene und Menschenrechte

 

- Das Netzwerk Survival informiert über die Situation unkontaktierter Völker und die Indigenenpolitik der Regierung Bolsonaro:https://mailchi.mp/survivalinternational/uncontactedtribesweek-de?e=d40f63e3de

 

- AVAAZ hat eine Kampagne gestartet: Unterstützen Sie die Beschützer der Erde. Alle 48 Stunden wird ein indigener Mensch auf der Welt getötet. Wir müssen sie schützen, diese Beschützer*innen der Erde. Hier die Petition in portugiesisch zur Teilnahme: https://secure.avaaz.org/campaign/po/100_indigenous_land_rights_loc/?bRgiyhb&v=134079&cl=18419463825&_checksum=cd1f0710681830af0221ed36b981918a0303f0967ec8f647fa2aba4f68fa8b51.

Im Anhang ist der Aufruf in (automatischer) Übersetzung.

 

3) Kirche und Initiativen

 

- Sebastiao Salgado hat sein neues Fotobuch herausgebracht: Amazonas. Im Heute Journa wird es prominent vorgestellt (letzter Beitrag ab Minute 23): https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-20-mai-2021-100.html

 

- Im Anhang findet Ihr einen (automatisch) übersetzten Artikel zu Exportprodukten aus Amazonien nach Deutschland, in denen Pestizide enthalten sind aus der brasilianischen Ausgabe von El Pais.

 

- Die Initiative Amazonien-Friedenau hat diesen sehr interessanten Beitrag geschickt:

Eliane Fernandes Ferreira unterstützt seit Jahren die Ashaninka in Acre. Sie kam diesmal nach Monaten nicht Anfang Mai zurück, da sie an COVID erkrankte und noch in Brasilien ist, aber sie hat eine eindrucksvolle Aussage bei dem Beirat des Bundestages für Nachhaltigkeit gemacht zusammen mit einer anderen Sozialwissenschaftlerin. Hier folgt der Link zum Fachgespräch: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw23-pa-nachhaltigkeitsbeirat-844782

Es lohnt sich, in das Fachgespräch hineinzuhören. Es enthält eine Menge wertvoller Informationen zur Situation der Indigenen in der Welt.

 

- Aus meiner Sicht sind auch die Informationen, die der WWF über Amazonien versendet, oft sehr lesenswert.

 

So weit eine kleine Auswahl aus den Initiativen. Mit den Munduruku bin ich weiter über die CPT in Kontakt. Sobald ich weitere Nachrichten erhalte, werde ich sie verschicken.

 

Herzliche Grüße aus Frankfurt

Thomas Schmidt

 

Frutas exportadas pelo Brasil levam agro
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Apoie os defensores da Terra DE.docx
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Pela manutenção dos modos de vida dos po
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Aktuelles:

Homepage der Pfarrgemeinde
Homepage der Pfarrgemeinde

Griesheimer Gabenzaun

Liebe Griesheimer*innen,

 

aufgrund der aktuellen Situation bieten wir für bedürftige Mitbürger*innen einen Gabenzaun an.

 

Standort:

Kirche Mariä Himmelfahrt, Linkstraße 64,

65933 Frankfurt-Griesheim       Tel. 38 16 06

 

Es dürfen Gaben für mittellose Mitbürger*innen gespendet werden:

 

  • Haltbare, nicht abgelaufene Lebensmittel, Konserven, Süßigkeiten, Snacks
  • Mineralwasser
  • Drogerieartikel
  • Tiernahrung

 

Infos für Geber*innen:

Bitte die Spenden in durchsichtige Beutel geben oder Beschriftung an den Beutel hängen

 

Infos für Nehmer*innen:

Bitte keine Beutel aufreißen, nur kompletten Beutel mitnehmen.

 

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!