Im Gehen erinnern =

 

Gemeinsam erinnern!

 

Gedenkweg durch die Frankfurter Altstadt

 

am 10. November 2019 - 13 bis 15 Uhr

Foto: Institut für Stadtgeschichte

Als am Sonntag, den 10. November 1938, die Sonne aufging, rauchte das Gebälk der abgebrannten Börneplatz-Synagoge und die Fenster jüdischer Häuser und Geschäfte lagen zerbrochen auf den Gehwegen.

 

81 Jahre danach möchten wir, die Evangelische und Katholische Kirche, die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt e.V., der Ereignisse von damals gedenken.

 

Gemeinsam wollen wir an markanten Orten in der Neuen Altstadt mit Musik, Lesungen und Gebeten an das Novemberpogrom 1938 in Frankfurt am Main erinnern.

 

Das Gedenken soll in Form eines gemeinsam gegangenen Weges geschehen, damit nicht vergessen werden kann, was niemals wieder geschehen darf! Das ist heute notwendiger denn je!

 

Wir, die Veranstalter, laden alle Frankfurterinnen und Frankfurter dazu ein, uns auf diesem dialogischen Gedenkgang zu folgen. Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, den 10. November 2019, um 13 Uhr am Denkmal der Paulskirche und endet um 15 Uhr am Börneplatz.

 

Stationen:

1. Denkmal an der Paulskirche

2. Platte zur Erinnerung an die Bücherverbrennung auf dem Römerberg

3. Ehemaliger Eingang an der Alten Nikolaikirche

4. Café Metropol

5. Südportal Dom

6. Börneplatz – Arthur-von-Weinberg-Gedenkstein und Gedenkstätte

 

Im Anschluss an den Gedenkgang besteht die Möglichkeit, zum letzten Mal bei einem kleinen Imbiss die Ausstellung „Das RECHT des ANDEREN“ des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit zu besichtigen. Petra Kunik wird den 1967 verfassten Text von Theodor W. Adorno „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“ vorlesen. Auch wenn sich vieles geändert hat, manches ist erschreckend gleich geblieben.

 

Teilnehmende:

Der evangelische Stadtdekan Dr. Achim Knecht,

Dekan Rolf Glaser, stellvertretender katholischer Stadtdekan,

evangelische Prodekanin Dr. Ursula Schoen,

evangelische Pfarrerin für Interreligiösen Dialog Susanna Faust Kallenberg,

Dr. Brigitta Sassin, Referentin Katholische Stadtkirche Frankfurt,

Rabbiner Julian-Chaim Soussan,

Bürgermeister Uwe Becker,

die Vorsitzende der GCJZ Frankfurt Petra Kunik,

der Leiter der jüdischen Volkshochschule Roberto Fabian,

Gabriela Schlick-Bamberger.

 

Musikalische Begleitung: Frankfurter Bläserschule

 

Flyer_Im Gehen erinnern 2019_web.pdf
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Die 3. Internationalen Tage der Begegnung konnten nur durch das aktive Mittun vieler Menschen in unserem Pastoralen Raum Nied-Griesheim-Gallus gelingen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken an unserem Mitarbeiterfest und

 

Dankeschön-Abend

am Freitag, den 15. November 2019 um 18:30 Uhr

Beginn mit einer Andacht in der Kirche Mariä Himmelfahrt, anschließend im Josefshaus,

Linkstraße (hinter der Kirche), Frankfurt-Griesheim

 

Herzliche Einladung an alle, die in unseren Gemeinden und bei

den 3. Internationalen Tagen der Begegnung aktiv waren und sind!

 

Aktuelles:

Dom Edson, Bischof von São Gabriel, Brasilien, besucht

St. Hedwig und berichtet über die Amazonassynode

Das Hedwigsforum gratuliert Herwig Steinitz zur Verleihung der Goldenen Ehrennadel

Das waren sie! – Ein Rückblick

Einen schönen Rückblick auf die 3. Internationalen Tage der Begegnung bietet ein Artikel auf unserer Gemeinde-Webseite.

Zur Webseite der 3. Internationalen Tage der Begegnung:

auf das Logo klicken

Thomas Schmidt informierte über das Arbeitsdokument zur Amazonassynode 2019

(auf das Bild klicken)

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