Hoffnungszeichen der Nachhaltigkeit

 

Im Rahmen unserer Beiträge zur Bewahrung der Schöpfung laden wir Sie herzlich zu einem virtuellen Austauschtreffen über Beispiele der 10-Punkte-Challenge ein:

 

Hoffnungszeichen der Nachhaltigkeit

Challenges kennenlernen – Austausch – Weiterdenken

Donnerstag, 20. Mai 2021, 18.30Uhr

auf ZOOM

 

Die Welt ist reich an hoffnungsvollen Ansätzen, wenn Menschen starten, Gottes Schöpfung zu hüten. Konkret umgesetzte Aktivitäten aus der 10-Punkte-Challenge „Man gönnt sich ja sonst nichts…“ können dazu ermutigen, dem Beispiel zu folgen (https://goenn-dir-was.bistumlimburg.de/).

 

Machen Sie einfach mit!

Und leiten Sie die Einladung gerne an interessierte Personen weiter.

 

Zum Erhalt der Einwahldaten bitten wir um Anmeldung per E-Mail: weltkirche@bistumlimburg.de .

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Winfried Montz

Abteilungsleiter Weltkirche

Dezernat Pastorale Dienste

Roßmarkt 4, 65549 Limburg

 

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Stadtweite Eröffnung der Renovabis-Pfingstaktion

9. Mai 2021

Am Samstag, den 8. Mai 2021 fand in der Kirche Mariä Himmelfahrt, Frankfurt-Griesheim, die stadtweite Eröffnung der Renovabis Pfingstaktion statt. Sie begann mit einem Gottesdienst um 18 Uhr, der trotz der schwierigen Bedingungen durch die Pandemie mit rund 50 Teilnehmenden vor Ort und weiteren, die im Lifestream aus Ost und West zugeschaltet waren, auf sehr gute Resonanz stieß.

 

Thema des Gottesdienstes unter der Leitung von Pfarrer Rolf Glaser war die Enzyklika "Laudato Si" von Papst Franziskus, in der es um die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft in unserem "Gemeinsamen Haus" geht.

Gemeindereferent Ruben Manger führte in das Thema ein. Pastoralreferent Rolf Müller vertiefte es anhand der Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Kolosser und der Enzyklika "Laudato Si". Was ist die Schöpfung überhaupt und welche Rolle spielen wir Menschen darin? Was ist der Auftrag der Kirche in Bezug auf die Schöpfung? Diese Fragen greift Papst Franzikus in seiner Enzyklika auf. Pfarrer Rolf Glaser führte diese Gedanken in seiner Predigt zum Evangelium nach Matthäus 6 ("Sorgt Euch nicht ...") fort.

 

Der Gottesdienst und die anschließende Gesprächsrunde (ab 1:37) sind auf Youtube anzusehen:

Nach dem Gottesdienst wurde die Kirche gelüftet und die Teilnehmenden auf dem Hof vor dem Gemeindehaus vom Ehepaar Zentini mit Flaschengetränken und einzeln verpackten Brezeln versorgt.

 

Um 19.15 Uhr ging es dann wieder in die Kirche zum zweiten Teil der Veranstaltung, - einer Gesprächsrunde zum Thema "Die Erneuerung des Angesichts der Erde

als Herausforderung für Christen weltweit".

 

(Auf Youtube - Link siehe oben - ab 1:37)

 

Zunächst wurden Videos über die ökologischen Aktivitäten der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche Kiew/Kyiv und der Ukrainischen Katholischen Universität, Lemberg/Lviv gezeigt. Eine perönliche Teilnahme von Gästen aus der Ukraine war aufgrund der Pandemie leider nicht möglich. Pfarrer Rolf Glaser dankte Vitaly Herasguniv (Kiew) und Ihor Kosyk (Lemberg) für ihre Bereitschaft, mit den Videos einen Beitrag zu dieser Renovabis-Eröffnung zu leisten und uns auf diese Weise ihre Verbundehheit zu zeigen. Die Videos stehen hier zum Ansehen oder Download zur Verfügung:

Kiew_Eko_byuro_Kyyivsʹkoyi_Arkhyyeparkhi
MP3 Audio Datei 28.5 MB
Lemberg - Renovabis Pfingstaktion 2021 -
MP3 Audio Datei 93.5 MB

(im Original - ohne Übersetzung)

 

Im Anschluss daran berichteten Miriam Albensoeder und Andreas Pechan, zwei im Klimaschutz aktive Gemeindemitglieder, sehr eindrücklich von ihrem politischen Engagement zur Klimagerechtigkeit und konkreten Maßnahmen zum Klimaschutz durch das Umweltmanagement EMAS in Nied.

Die Teilnehmenden waren vom politischen Engagement der jungen Generation beeindruckt und kamen mit Miriam Albensoeder ins Gespräch über Iniativen wie z.B. "Fridays for Future", "Christians for Future" u.a.. Thomas Schmidt wies noch auf die Arbeit des Instituts für Theologie und Politik (ITP) u.a. auch zum Thema Klimagerechtigkeit sowie auf die vom Vatikan ausgehende Laudato Si-Week hin.

Ebenso stieß das Umweltmanagement in der Nieder Gemeinde auf großes Interesse. Verwaltungsratsmitglied Andreas Pechan beantwortete die Fragen der Teilnehmenden, berichtete von den Hürden bei der Umsetzung und wies auf das Umweltmanagement im Bistum Limburg hin, dem sich die Nieder Gemeinde anschließen will.

Wegen der Einschränkungen der Pandemie wurde auch dieser zweite Teil auf eine Stunde begrenzt. Dennoch war es eine sehr gelungende Veranstaltung, die deutlich machte, wie viele Christinnen und Christen in Ost und West sich für den Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einsetzen und dass ein noch größeres Engagement erforderlich ist. Jede und jeder einzelne von uns kann hierzu einen Beitrag leisten.

Mehr zur diesjährigen Renovabis-Pfingstaktion finden Sie hier.

https://www.renovabis.de/mitmachen/pfingstaktion

Wir fordern ein Ende von Menschenrechtsverletzungen

31.03.2021

 

pax christi kritisiert gemeinsam mit wichtigen katholischen, ökumenischen und zivilgesellschaftlichen Partnern die verschärfte Politik der Migrationsabwehr an den Außengrenzen der EU, weil diese zunehmend von der Missachtung des Völkerrechts und Verstößen gegen die Genfer Flüchtlingskonvention gekennzeichnet ist. Zu Ostern startet die Kampagne „Menschenrecht statt Moria“. Vom 1. April bis zur Bundestagswahl am 26. September 2021 werden Aktionen durchgeführt und per Brief und Gespräch der Dialog mit dem Deutschen Bundestag gesucht.

 

„Wir erleben eine Abschottungspolitik an den EU-Außengrenzen, die von massiver militärischer Aufrüstung an Land, im Wasser und durch eine international vernetzte Überwachungstechnik geprägt ist. Schutzsuchende werden durch diese Politik jeden Tag entrechtet. In den sogenannten Hotspots müssen die Geflüchteten unter menschenunwürdigen Bedingungen leben,“ kritisiert die pax christi-Bundesvorsitzende Stefanie Wahl und benennt die Forderungen der Kampagne: „Die Kampagne „Menschenrecht statt Moria“ fordert den sofortigen Stopp dieser illegalen Praxis. Lager wie Moria an den EU-Außengrenzen sollen sofort evakuiert und die Geflüchteten aus humanitären Gründen in Deutschland aufgenommen werden. Die Bundesregierung muss die Aufnahme dieser Menschen durch Städte und Kommunen, die sich zu sicheren Häfen und für die Aufnahme der Geflüchteten bereit erklärt haben, endlich ermöglichen. Illegale Pushbacks und Gewalt gegen Geflüchtete sind zu stoppen!“

 

Karlies Abmeier, die Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Berlin betont: „Den Menschen an den europäischen Außengrenzen muss schnell und unbürokratisch geholfen werden. Die Menschenrechte müssen die Richtschnur für die Asylpolitik in der Europäischen Union sein, deshalb unterstützen wir als Diözesanrat die Kampagne.“

 

Paul Hintzke, der Diözesanvorsitzende des BDKJ Hildesheim erklärt: “Weiterhin leben tausende Geflüchtete in Lagern wie Moria unter menschenunwürdigen Bedingungen. Darunter viele Kinder und Jugendliche. Aussicht auf Besserung liegt in weiter Ferne - die Politik sieht weg. Die politische Aufmerksamkeit muss sich auf die Menschenrechte in Moria und anderswo richten. Flüchtlingspolitik darf keine Randnotiz bei der kommenden Bundestagswahl sein. Wir müssen über Perspektiven für Geflüchtete sprechen und diese so schnell wie möglich umsetzen.”

 

Alles zur Kampagne auf www.menschenrecht-statt-moria.de

 

Weitere Info in folgender Präsentation:

Präsentation_Menschenrecht statt Moria_T
Microsoft Power Point Präsentation 5.5 MB

Aktuelles:

Homepage der Pfarrgemeinde
Homepage der Pfarrgemeinde

Griesheimer Gabenzaun

Liebe Griesheimer*innen,

 

aufgrund der aktuellen Situation bieten wir für bedürftige Mitbürger*innen einen Gabenzaun an.

 

Standort:

Kirche Mariä Himmelfahrt, Linkstraße 64,

65933 Frankfurt-Griesheim       Tel. 38 16 06

 

Es dürfen Gaben für mittellose Mitbürger*innen gespendet werden:

 

  • Haltbare, nicht abgelaufene Lebensmittel, Konserven, Süßigkeiten, Snacks
  • Mineralwasser
  • Drogerieartikel
  • Tiernahrung

 

Infos für Geber*innen:

Bitte die Spenden in durchsichtige Beutel geben oder Beschriftung an den Beutel hängen

 

Infos für Nehmer*innen:

Bitte keine Beutel aufreißen, nur kompletten Beutel mitnehmen.

 

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!