Pojednanie / Versöhnung in Progress

Ausstellung der Maximilian-Kolbe-Stiftung

Die Ausstellung ist ein Projekt der deutschen und polnischen Bischofskonferenzen aus Anlass des 50. Jahrestages des Briefwechsels der polnischen und deutschen Bischöfe. Mit dem mutigen Satz: „Wir vergeben und bitten um Vergebung“ hatten Polens Bischöfe 1965 die deutschen Bischöfe zur tausendjährigen Feier der Taufe Polens 1966 eingeladen. Daraus ist ein nicht immer einfacher Versöhnungsprozess entstanden.

Gemeinsam mit den polnischen Partnern wurde die Ausstellung durch die Maximilian-Kolbe-Stiftung*) entwickelt. So wurden in Berlin und in Breslau gleichzeitig entsprechend parallele Ausstellungen gezeigt, die viel beachtet waren. Unter anderen besuchte sie auch die Bundeskanzlerin. Im Nachgang zu diesen erfolgreichen Ausstellungen wurde eine kleinere mobile Version der Ausstellung erarbeitet, die wir nun im Josefshaus in Frankfurt-Griesheim, Auf der Beun, präsentieren können.

Die Ausstellung wurde u.a. in diesem Jahr auf der Brücke zwischen Polen und Deutschland in Görlitz durch Bischof Ipold, Görlitz, und Erzbischof Józef Kupny, Breslau, anlässlich der Renovabisaktion im Juni 2017 eröffnet und auch auf dem Katholikentag in Leipzig gezeigt.

 

Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, diese wichtige Ausstellung nach Frankfurt zu holen und hoffen, dass damit die Ackermann-Gemeinde und das Hedwigsforum einen Beitrag zur Thematik der deutsch-polnischen Versöhnung leisten.

 

Die Ausstellung ist insbesondere auch für Schulklassen geeignet.

 

Josefshaus, Auf der Beun, Frankfurt-Griesheim

Öffnungszeiten: 1. - 17. September 2017 - 9 bis 17 Uhr (montags geschlossen)

 

 

Eine Veranstaltung des Hedwigforums und der Ackermann-Gemeinde

*) Die Maximilian-Kolbe-Stiftung
weiß sich dem heiligen Maximilian Kolbe, dem Märtyrer der Versöhnung, verpflichtet, der sein Leben stellvertretend für einen Mithäftling im Konzentrationslager Auschwitz hingegeben hat. Er hat damit ein Zeichen dafür gesetzt, dass Hass und Gewalt nicht das letzte Wort haben. Aus dieser Erinnerung schöpft die Maximilian-Kolbe-Stiftung Kraft für ihre Versöhnungsarbeit. Sie weiß sich den Opfern von Unrecht und Gewalt besonders verpflichtet.

Überraschung am Abend

04.08.2016 - Heute Abend standen überraschend fünf junge Französinnen und Franzosen vor der Tür des Jugendclubs Georgskeller in Nied (Bezirk Dreifaltigkeit). Sie sind auf der Durchreise vom Weltjugendtag in Krakau und baten um ein Nachtquartier.

 

Unsere Gemeindereferentin Verena Nitzling bewies ein großes Herz und Improvisationstalent. Sie hat bereits für das Frühstück eingekauft ...

Veronique Vogel von der Französischen Gemeinde (links) kam spontan und half.

05.08.2016 - Am Morgen: Frühstück und Weiterreise

Verena Nitzling berichtet:

"Unsere Jugendsprecherin Miriam und ich sind heute früh mit fünf jungen Menschen aus Frankreich in den Tag gestartet. Spontanes Weltjugendtagsfeeling auch für uns hier in Nied. Die fünf sind mit diesem grandiosen Auto unterwegs und brauchen etwas länger. Sie haben sich das Auto extra für den Trip zum WJT gekauft.Zwischenstop in Prag, München, Frankfurt, Luxemburg und dann zurück nach Hause. Da nicht alle ins Auto passen, wechseln sie sich ab. Zwei fahren mit dem Fernbus und drei fahren mit dem Auto. Die Autogruppe hat die Aufgabe, eine Unterkunft für die Nacht zu suchen. Gestern standen sie spontan bei mir in der Türe. Danke für diese herzliche Begegnung!"

Neue Eindrücke vom Weltjugendtag

An den letzten beiden Tagen des Weltjugendtages standen die großen Höhepunkte der Fahrt an. Nachdem alle jungen Leute sich auf den 10 Kilometer langen Weg zum großen Feld „Campus misericordiae“ (Feld der Barmherzigkeit) gemacht hatten, begann dort das große Nachtgebet (Vigil) mit dem Papst.

 

„Ein einmaliges Erlebnis“, so beschreibt es einer unserer Jugendlichen. Musik, Begegnung, eine große Rede des Papstes und der eucharistische Segen waren die Höhepunkte dieser Feier. Über 1,5 Millionen Menschen waren auf diesem Feld und verbrachten auch die Nacht dort, wo am Sonntag der große Abschlussgottesdienst mit Papst Franziskus stattfindet.

 

Auf dem Weg zum „Campus misericordiae“, dem Ort der Vigil und des Aussendungsgottesdienstes

Ankunft auf dem riesigen Gelände

Die Vigilfeier am Abend

Ein Sommer voll auf Touren:

Fahrt von jungen Erwachsenen nach Krakau zum Weltjugendtag

Unsere Gruppe „mittendrin“ (Fotos: Steven Tijerina)

 

Während es in der Sommerferienzeit in den Straßen von Griesheim etwas beschaulicher als sonst zu geht und es auch bei uns in der Gemeinde etwas ruhiger wird, gehen gerade jetzt viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit der Gemeinde auf Tour. Da ist 'ne Menge los; unter anderem auch eine Aktion des Hedwigsforums:

Unsere Gruppe mit ihrer Gastgeberin Barbara Schiller vom Hedwigsforum

Bereits am Sonntag, den 24.07. sind sieben junge Erwachsene zu „dem“ katholischen Großereignis des Jahres gefahren: dem Weltjugendtag der Katholischen Kirche im polnischen Krakau. Über zwei Millionen junge Christen aus aller Welt werden dort zusammen mit Papst Franziskus erwartet. Über das Hedwigsforum haben wir ja schon lange Kontakt nach Polen. Und so ist die Gruppe auch von Barbara Schiller, Mitglied im Hedwigsforum, in der Nähe von Krakau untergebracht. In dieser einen Woche erwarten die jungen Leute viele spannende Begegnungen und Erlebnisse! Es ist gut, dass unser Hedwigsforum eine Delegation dort hinschicken konnte.

 

Einen ersten Bericht gibt es auf unserer Gemeindehomepage: http://www.mariaehimmelfahrt-ffm.de/wjt-krakau/#more-4907

 

Rolf Müller

Pastoralreferent

Begegnungen mit Gemeinden in Mittel- und Osteuropa

17.- 20.11.2010

Anlässlich des Briefwechsels zwischen der Tschechoslowakischen und der Deutschen Bischofskonferenz vor 20 Jahren fand im Erzbischöflichen Palais in Prag eine Feierstunde statt.

Dieser Briefwechsel war der Beginn einer neuen Ära der Nachbarschaft zwischen Tschechen und Deutschen nach Mauerfall und Samtener Revolution.

Das HEDWIGSFORUM war zu diesem denkwürdigen Ereignis eingeladen und war mit einer kleinen Delegation vertreten.

Mai 2010

Begegnung mit Bischof Jan Graubner aus Olmütz/Olomouc in Tschechien, der Partnerdiözese des Bistums Limburg, und der tschechischen Gemeinde Frankfurt bei der RENOVABIS-Solidaritätsaktion

September 2009

Mitarbeit beim Gedenkgottesdienst zu 70 Jahre Kriegsbeginn mit Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst:

Gestaltung einer Wander-Friedenskerze von polnischen und deutschen Jugendlichen sowie der Fürbitten mit Frankfurter Beispielen

Oktober 2006

Begegnung mit Bischof Maly aus Prag, der tschechischen Gemeinde aus Frankfurt und der Ackermann-Gemeinde Diözese Limburg

Vortrag von Bischof Maly, Prag, über "die katholische Kirche Tschechiens im Aufbruch" vor der Ackermann-Gemeinde, Diösesanverband Limburg

Oktober 2006

Begegnung mit der polnischen Gemeinde aus Frankfurt anläßlich des Patronatsfestes der Heiligen Hedwig (siehe auch Ausstellung über die Hlg. Hedwig)

Aktuelles:

(auf das Bild klicken)

Homepage der Pfarrgemeinde
Homepage der Pfarrgemeinde

Reisetagebuch:

Mit der Transsibirischen Eisenbahn vom Baikalsee durch die Mongolei nach Shanghai - Klaus Blessing hat einige seiner Bilder zur Verfügung gestellt. Sie finden sie hier.

Friedensgottesdienst und Ausstellung Versöhnung - Impressionen finden Sie hier:

Hotel Anna Frankfurt-Griesheim
Hotel Anna Frankfurt-Griesheim

Hilfen für Flüchtlinge in Griesheim gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO)