Trauer um

 

Wolfgang (Onascht) Tobisch

 

                         * 30.11.1950               + 20.08.2020

 

Die Ackermann-Gemeinde in Hessen sowie im Bistum Limburg nimmt in stiller Trauer Abschied von ihrem ehemaligen Geschäftsführer Wolfgang (Onascht) Tobisch, der am

20. August im Alter von 69 Jahren nach längerer Krankheit in Offenbach verstorben ist.

Wolfgang Tobisch wurde am 30.11.1950 in Haid / Baden-Württemberg geboren.

 

Schon bald fand er zur Ackermann-Gemeinde und war nach Abitur und Studium von 1975 bis 1979 Bundessprecher von deren Jugendorganisation Junge Aktion. Während dieser Zeit wurde er von der Ackermann-Gemeinde im Bistum Limburg 1977 eingestellt und zwar zunächst als Heimerzieher und dann als Leiter des Jugendheimes im Haus der Katholischen Volksarbeit in Frankfurt a.M., das von  der Ackermann-Gemeinde geführt wurde. Das Heim war eine staatlich geförderte Einrichtung, gegründet 1946 für junge Kriegsheimkehrer und Flüchtlinge, die später auch mittellosen Auszubildenden und Studenten half. 1996 wurde die Einrichtung aufgelöst und W. Tobisch wurde Geschäftsführer der Geschäftsstelle des Bistums Limburg und der Landesstelle der Ackermann-Gemeinde, die seit ihrer Gründung im Haus der Volksarbeit in Frankfurt angesiedelt ist.

 

Mit Engagement nahm er seine Aufgaben war und baute neben den Verwaltungsaufgaben schon früh Beziehungen in die Tschechoslowakei, insbesondere nach Leitmeritz/Litomerice auf. Nach 1989 organisierte er Fahrten nach Tschechien, insbesondere auch mit Prof. Dr. Hubertus Brantzen für Pastoralassistent*innen und Kapläne des Bistums Mainz, er plante Begegnungen, Seminare, kulturelle Veranstaltungen sowie die alljährliche Begegnungs- und Kulturfahrt nach Südtirol. Ende 2011 ging er entsprechend der Altersteilzeitregelung in die Ruhephase und anschließend in Rente.

 

Auch ehrenamtlich war er vor und nach seiner hauptamtlichen Tätigkeit unserer Gemeinschaft aktiv. Von 2001 bis 2018 gehörte er dem ehrenamtlichen Leitungsteam der deutsch-tschechischen Kulturwoche „Rohrer Sommer“ an.

 

Darüber hinaus war auch in der Pfarrei seiner Wahlheimat Münster (bei Dieburg) ehrenamtlich tätig. So war er viele Jahre stellvertretender Vorsitzender bei der DJK Blau-Weiß mit zeitweise über 750 Mitgliedern, sowie aktives Mitglied und Rechner beim Kirchenchor „Cäcilia“, ebenfalls in Münster.

 

Mit Wolfgang Tobisch verlieren wir einen guten Freund, der über 30 Jahre viele Aktivitäten unserer Gemeinschaft mitgeprägt hat und dem die zukunftsorientierte Versöhnungs- und Begegnungsarbeit insbesondere mit Tschechien ein großes Anliegen war.

 

Die Ackermann-Gemeinde dankt dem Verstorbenen für seinen Einsatz und den gemeinsamen Weg über Jahrzehnte.

 

Möge „Onascht“ ruhen in Frieden!

 

Peter Hoffmann

Vorsitzender der Ackermann-Gemeinde im Bistum Limburg und Landesvorsitzender      

 

 

Die Urnenbeisetzung findet am 11. September 2020, 14 Uhr in Münster (bei Dieburg) statt. Da angesichts der Corona-Maßnahmen nur einer begrenzten Personenzahl die Teilnahme möglich ist, ist bis 7.9.2020 eine vorherige Anmeldung bei Frau Miriam Frey (Nichte) unter der E-Mail-Anschrift: dandelio79@gmx.net notwendig.

 

Am Tag der Trauerfeier wird um 18 Uhr der Rosenkranz gebetet und um 19 Uhr findet das Requiem statt.

 

 

Liebe Gemeindemitglieder, Freundinnen und Freunde,

 

nach dem für uns alle doch überraschenden Tod von unserer ehemaligen Gemeinde-referentin Gertraude Hülsmann am 12. Mai 2020, stand sofort fest, dass wir einen Gedenkgottesdienst für sie halten wollten. Der Gedenkgottesdienst findet statt am

 

20. Juni 2020 um 18 Uhr in St. Hedwig

 

Herzliche Einladung hierzu!

 

Wie immer in Corona-Zeiten bitten wir um Anmeldung in den Pfarrbüros von

St. Hedwig (Tel.: 069 - 39 53 11 - E-Mail: buero@sankthedwig-ffm.de) oder

Mariä Himmelfahrt (Tel.: 069 - 38 16 06 - E-Mail: info@mariaehimmelfahrt-ffm.de).

 

Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Plätze vorhanden sind, wird es einen zweiten Gottesdienst geben.

 

Nachruf

„Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin (Joh 14,3)

Mit großer Betroffenheit und Trauer müssen wir unseren Gemeindemitgliedern den plötzlichen Tod von

 

Gemeindereferentin i. R. Gertraude Hülsmann

                       *  16.01.1954                                                            + 12.05.2020

 

bekanntgeben. Nachdem sich ihr Gesundheitszustand seit Ostern merklich verschlechtert hatte, wurde sie von ihrer Schwester am Dienstagmorgen tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Diese hatte sie am Abend vorher noch besucht.

 

Gertraude Hülsmann hatte ihren Dienst am 1. September 2003 in der damaligen Pfarrei St. Hedwig aufgenommen. Sie war dort als „Bezugsperson“ tätig. Zu ihren Aufgaben gehörten die Erstkommunionkatechese und die Seniorenarbeit in Griesheim, die Caritasarbeit, der Religionsunterricht an der Eichendorffschule, der Einsatz in der Verkündigung, Mitgestaltung von Gottesdiensten, Krankenbesuche und Beerdigungen. Sie war Pastorale Ansprechpartnerin für die Kita St. Hedwig und Kontaktperson für die eritreische Gemeinde. Den Fusionsprozess, der 2006 zur neu gegründeten Pfarrei Mariae Himmelfahrt führte, begleitete sie aktiv mit, ebenso wie den Umbau der Hedwigskirche, der im Zusammenhang mit dem diözesanen Programm „Sparen und Erneuern“ notwendig wurde! Dass sie deren Fertigstellung bereits im Ruhestand miterleben musste, bedauerte sie. In den letzten Dienstjahren wurde sie von einer chronischen Krankheit heimgesucht, die zu häufigen Krankenhaus- und Reha-Aufenthalten führte, so dass sie schweren Herzens ihren Beruf vorzeitig aufgeben musste und im Sommer 2011 in den vorzeitigen Ruhestand trat. Auch danach hielt sie zu unserer Gemeinde einen engen und herzlichen Kontakt.

 

Gertraude Hülsmann war „katholisches Urgestein“. Aus einer katholischen Familie in Kronberg kommend, war sie schon in jungen Jahren in der kath. Jugendarbeit aktiv und war BDKJ-Diözesanvorsitzende in Limburg. Während einer Zeit als Hausmeisterin in Oberhöchststadt absolvierte sie, inzwischen alleinerziehende Mutter, ihr Studium in praktischer Theologie. Von ihrem vorletzten Einsatzort im Walbrunn-Ellar kam sie schließlich nach Griesheim. Gertraude Hülsmann war tief vom Geist des 2. Vatikanischen Konzils und vom synodalen Weg im Bistum Limburg geprägt. Sie setzte sich für die Rechte der Frauen – besonders auch in der katholischen Kirche - ein, gerade dadurch, dass sie in dieser Kirche ihre „Frau“ stand. Sie war engagiert, couragiert, zuverlässig  und fleißig und im Pastoral-team wie auch in den Gremien der Gemeinde, ebenso bei vielen Gemeindemitgliedern, geschätzt. „Nähe zu den Menschen“ war ihr pastorales Markenzeichen. Wir vermissen sie, gedenken ihrer und empfehlen sie nun der Obhut unseres österlichen Herrn. Unsere tiefe Anteilnahme gilt ihren Kindern und Geschwistern. Das Requiem findet (corona-bedingt) bei einer knapp bemessenen Zahl von Plätzen in der Kirche Peter und Paul am 28. Mai in Kronberg statt, die anschließende Trauerfeier im engsten Familienkreis. In Griesheim wird es eine eigene Trauerfeier geben. Das Datum wird rechtzeitig bekannt gegeben!

 

Für das Pastoralteam und die Gremien unserer Gemeinde

 

Rolf Glaser                         Norbert Walter                               Werner Pfeifer

Pfarrer                                Vorsitzender d. PGR                      stellvertr. Vorsitzender d. VRK

 

Solidaritäts-Erklärung der evangelischen und katholischen Stadtkirche anlässlich der geplanten Schließung der Karstadt-Filiale auf der Zeil

09.07.2020

Die Corona-Krise bringt auch in Frankfurt Betriebsschließungen und Abbau von Arbeitsplätzen mit sich, besonders in Bereichen, die schon vor der Krise strukturelle

Probleme hatten. So haben wir mit großem Bedauern die Nachricht von der geplanten

Schließung der Karstadt-Filiale auf der Zeil zur Kenntnis genommen.

 

Bei einer Schließung würden viele Arbeitsplätze zur Disposition stehen. Als evangelische

und katholische Stadtkirche in Frankfurt erklären wir besonders den betroffenen

Mitarbeiter*innen unser Mitgefühl und unsere Solidarität. Dabei handelt es sich vor allem

um Frauen, die in Gefahr stehen keine vergleichbare Anschlussbeschäftigung zu finden.

Wir appellieren an Eigentümer und Unternehmensleitung von Karstadt Galeria Kaufhof, alles dafür zu tun, um der Belegschaft eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen. Wir stehen dabei an der Seite des Betriebsrates in seiner Sorge um und für die Beschäftigten.

 

Die Zeil gehört zu den am stärksten frequentierten Einkaufszonen Deutschlands. Eine

Schließung der Karstadt-Filiale würde das Gesicht der Zeil sehr verändern. Die Gefährdung

vieler Arbeitsplätze in Kaufhäusern und Einzelhandelsgeschäften durch den Online-Handel

beeinträchtigt auch die Lebensqualität in unserer Stadt. Eine belebte Innenstadt muss auch

künftig erhalten bleiben! Wir rufen die Verantwortlichen im Einzelhandel und in der Stadt

Frankfurt auf, dazu verstärkt alternative Konzepte zu entwickeln. Schließlich appellieren wir

an das Einkaufverhalten der Bürger*innen, insbesondere der Kirchenmitglieder: Wem eine

lebendige Innenstadt in Frankfurt wichtig ist, kann durch sein Einkaufs- und Konsum-verhalten einen persönlichen Beitrag dazu leisten, dass diese erhalten bleibt und

gestärkt wird.

 

Wir wissen um sehr viel mehr prekäre Situationen in den Betrieben in unserer Stadt und weit darüber hinaus. Nicht nur bei Karstadt Galeria Kaufhof stehen zahlreiche Arbeitsplätze auf dem Spiel. Viele Gastronomen, Kunstschaffende, kleine Betriebe, Startups sind derzeit in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht.

 

Unsere Aufmerksamkeit und Solidarität gilt auch hier den von Arbeitslosigkeit Betroffenen.

Wir appellieren an Entscheidungsträger*innen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, ihrer

Verantwortung für die Sicherung von Arbeitsplätzen gerecht zu werden.

 

Pfarrer Dr. Achim Knecht, evangelischer Stadtdekan für Frankfurt und Offenbach

Dekan Rolf Glaser, stellv. katholischer Stadtdekan

Marianne Brandt, Vorsitzende der Stadtversammlung der Frankfurter Katholiken

 

Dankschreiben von Pfarrer i.R. Hans Josef Wüst

anlässlich seines 85. Geburtstags

Foto: B. Sadrina-Wagner
Foto: B. Sadrina-Wagner

Liebe Gratulantinnen und Gratulanten,
liebe Freunde und Bekannten,
liebe Familienangehörige,

 

eigentlich wollte ich alle brieflichen, mail- und telefonischen Glückwünsche einzeln beantworten. Aber was ich da vor mir sehe, lässt mich zu einem kleinen Rundbrief meine Zuflucht nehmen. Viele fragen, wie geht es Dir? Wie lebst Du jetzt nach Deinem Abschied von Griesheim und dem Gallus? Wie verbringst Du in der Corona Notlage deinen 85sten? Vielleicht gelingen mir einige Antworten.

 

Der Brief an sich ohne ihn näher anzusehen, ist schon ein ganz herzliches und frohes Danke für so viel Zuwendung, Segens- und Glückwünsche, eingeschlossen die Osterwünsche.

 

Karsamstag, der 11.4., nicht wie geplant in Ffm, sondern in unserem Häuschen am Dorfrand meines Heimatdorfes. Die Stille des frühen Morgens unterbrechen die ersten Anrufe. Circa 10 Uhr die erste Überraschung. Zwei junge Männer bringen einen schweren Behälter mit einem hochstämmigen Rosenstrauch mit dem Hinweis auf den angehefteten Brief. “Grüße aus Maria Hilf”. Da kann ich nur rätseln und ganz herzlich danken. Am frühen Nachmittag die kleine Kaffeerunde der 6 Brüder mit Schwägerinnen (natürlich mit dem gebotenen Abstand, Anm. d. Red.).

 

Gegen 17 Uhr taucht plötzlich der 7-jährige Johann auf, sein Keyboard unter dem Arm und beginnt es, keck um sich blickend, vor uns aufzubauen. Dann kommt die Begleitung, mein jüngster Bruder mit seiner riesigen Tuba, sein Sohn Christian mit einer Trompete  und der Vater von Johann, Neffe Michael, mit einem weiteren Blasinstrument, zum Schrecken einiger. (Die Familienangehörigen hatten sich bei ihrem Ständchen im Sicherheitsabstand auf der Wiese postiert. - Anm. d. Red.) In Piano eine anrührende musikalische Darbietung unseres Familienliedes: Möge die Straße uns zusammenführen… Johann begleitet mit seinen behänden Fingern auf seine Weise dieses Blaskonzert. Eine gelungene Überraschung. Am frühen Morgen hatte er mich schon überrascht mit einem Telefonkonzert: Freude schöner Götterfunken… Das kann er sehr gut spielen.

 

Am späten Abend nach dann noch ein kleines „Osterfeuer" mit zwei Neffen, meinem jüngsten Bruder und den Nachbarn, einem seit Jahren wegen eines Schlaganfalls an den Rollstuhl gebundenen Mann und seinem Sohn mit seiner Freundin (die auf ihrem 500 m entfernten Grundstück blieben - Anm. d. Red.). ”Das Licht der wunderbaren Nacht”. Gott sei Dank waren die Feuerwehren kurz vorher schon ausgerückt, um einen Waldbrand in einem Nachbarort zu löschen. Sonst hätten sie uns als Opfer vielleicht ausgemacht.

 

Im Rückblick hatten die “Feierlichkeiten” schon begonnen mit einer Wochenendfahrt am 9./10.März nach Dachau mit 50 Teilnehmer*lnnen aus den Westerwaldgemeinden, von Pfarrer Albert Keller und mir organisiert. 8 Tage später wäre die Fahrt nicht mehr möglich gewesen. Vor 75 Jahren wurden in den Märztagen Pfarrer Emil Hurm, 30 Jahre lang Pfarrer in Hausen/Fussingen, nach 5 Jahren in der “Hölle von Dachau” – so der Münchener Weihbischof Neuhäusel, selbst über Jahre in Spezialhaft im sogenannten Bunker A - zusammen mit dem langjährigen Pfarrer von Dietkirchen, aus Ellar (Nachbarort von Hausen) stammend nach 6 Jahren aus den Nazihänden befreit... Ich durfte als 10-Jähriger bei der Rückkehr vom Pfarrer am Ortseingang ihm bei dem feierlichen Empfang ein Begrüßungsgedicht sagen, für mich ein unvergesslicher Eindruck.

 

In diesem Konzentrationslager gab es einen eigenen Priesterblock, zu Propaganda-zwecken, um zu zeigen, wie menschlich die Mörder sind. Zeitweise waren in diesem Block 2-3000 Priester, Bischöfe und ev. Geistliche zusammengepfercht. Bewegende Stunden im Lager am Samstagnachmittag mit sachkundigen Führungen und am Sonntagmorgen im gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche der Karmelitinnen von der Ewigen Anbetung. Diese zahllosen, namenlos gemachten unbekannten Märtyrer der Nazizeit - unter ihnen einige Priester unserer Diözese - sind in Kirche und Öffentlichkeit kaum noch erwähnt. Mit Ausnahmen z.B. Seligsprechung Palotinerpater Henkes. Und wie notwendig wäre es heute.

 

In der Karwoche dann am 8. April der 75. Gedenktag der von Dietrich Bonhoeffer und letzten noch Überlebenden des Hitlerattentates kurz vor der Befreiung. Der Gründonnerstag ist geprägt vom Gedenken an Jesu Abschiedsgeschenk. Im Familienkreis eine Tischmesse in der großen Gartenwiese unseres Hauses, von der Straße aus kaum einzusehen.

 

Den Karfreitag habe ich dann in der erwachenden Natur, diesem großen Tempel Gottes verbracht mit Gedanken von Bonhoeffer zu den Kreuzwegstationen im Maria Laacher

TE DEUM. Den Abschluss der drei Tage haben die meisten vor dem Fernseher mit der Papstmesse und dem Segen Urbi et Orbi mitgefeiert. Mir kam der Atem Gottes in seiner Schöpfung so belebend entgegen auf den weiten Wiesen, neubestellten Äckern und dem herrlichen Wald; und die große Stille, nur der ferne Autoverkehr und fast kein Flugzeug.

 

Eine weitere große Überraschung, eine Videonachricht in Bild und Text von Bischof Dom Edson aus der Diözese Sao Gabriel da Cachoeira, der letzten Diözese Brasiliens an den Grenzen zu Kolumbien und Venezuela. Ich habe dort 1991-92 ein Jahr und in den folgenden vier Jahren jeweils drei Monate in der Gemeinde Barcelos mitgearbeitet mit etwa 60 kleinen Flussrandgemeinden – Besuchspastoral, bis ein Seelsorger aus dem Süden Brasiliens die Gemeinde übernahm. Bei seinen Glückwünschen und Erzählungen von seiner Arbeit sah man das Auto, das vor fünf Jahren als ein Geschenk aus Euren Spenden zu meinem Goldenen Priesterjubiläum für ihn möglich machte. Glückwünsche, dann seine große Sorge in der Coronakrise. Sao Gabriel, die Bischofsstadt, Durchgang des Drogenhandels von Kolumbien nach Brasilien und alle Welt mit allen Begleiterscheinungen, und seit zwei Jahren kommen hunderttausende Flüchtlinge aus dem wirtschaftlich und politisch zerrütteten Venezuela über die weiten Flüsse, den Dschungel und der einzigen Landverbindung in den Nachbarstaat Roraima. Die Diözese mit der Fläche Italiens, allerdings nur einigen hunderttausenden Einwohnern, darunter noch 35 indio-indigene Völker, zum Teil noch mit wenig oder keinem Kontakt zur ”zivilisierten” Welt, hat nur ein prekäres Krankenhaus mit fünf Beatmungsgeräten.

 

Am Ostermontag am späten Nachmittag dann die nächste und letzte Überraschung, der Besuch von Freund Pfarrer Rolf Glaser (der den gebotenen Abstand hielt, Anm. d. Red.). Er überreichte mir ein Heft mit vielen Blättern voller Glückwünsche und mich sehr bewegenden Worten, besonders aus Nied-Griesheim, wohl aus Deiner Anregung, Verena (Nitzling, Gemeindereferentin in St. Markus) verwirklicht. Mit Hilfe von Pfarrer Glaser, dem Pfarrgemeinderat, den Mitarbeitern, dass sogar Freunde aus Brasilien, ehemalige Mitstreiter dort und in Maria Hilf zu Wort kommen. Ganz, ganz herzlichen Dank. Es braucht noch seine Zeit, um das alles zu verinnerlichen.

 

Dieses Jahr hätte ich nach meiner Pensionierung zum 15. Mal einen Palmsonntagsgottes-dienst Griesheim-Nied gefeiert, zum 15. Mal den Gründonnerstagsgottesdienst mit dem Projekt schwul und katholisch in Maria Hilf übernommen und zum 15. Mal eine Osternachtsfeier im Pastoralen Raum Maria Hilf,  St. Gallus, St. Pius geleitet, abwechselnd, dieses Jahr in Maria Hilf. Aber auch so waren es für mich sehr bewegende Tage.

 

Allen noch einmal ein ganz, ganz herzliches Danke mit der Bitte an den Vater, uns mit seinem Segen durch diese schwere Zeit zu stärken und zu beschützen. Bleibt behütet und gesund.

 

lhr/Euer Hans Josef Wüst

 

P.S.

Gerade habe ich diesen Briefentwurf gespeichert, 16.4. um 10.30 Uhr, da ruft mich der Postbote an die Tür und übergibt ein Päckchen als Buchsendung erkenntlich, ohne Absender. Auch beim Aufpacken kein Begleitschreiben. Als ich die letzte Plastikhülle entferne, die Überraschung. „Dass  Menschenhände so etwas schaffen können” - Ein Bildband mit ungewöhnlich, schönen Aufnahmen, gekonnt ausgewählt von den Gemeinde-Wallfahrten nach Assisi. Die Augen werden mir feucht  beim Durchblättern. Sicher Höhepunkt dieser Tage. Wer auch immer dahintersteckt, einen ganz großen Dank und trotz Kontaktverbot eine feste Umarmung. Jetzt verstehe ich Deine Ankündigung, Mathias (Lehnert). Mein Danke reicht nicht. Gott vergelt‘s. Er kann es.

 

Quelle: https://www.akademie-rs.de
Quelle: https://www.akademie-rs.de

Christus ist auferstanden.

"Er hat den Tod vernichtet und uns das Licht des unvergänglichen Lebens gebracht

durch das Evangelium." (2. Timotheus 1,10b)

 

Das Hedwigsforum wünscht allen frohe Ostern!

 

Happy Easter!                                                      Joyeuses Pâques!

 (englisch)                                                                           (französich)

Καλό Πάσχα!

(griechisch)

Buona Pasqua!                                                            Sretan Uskrs!

(italienisch)                                                     (kroatisch und serbisch)

Feliz Páscoa!

(portugiesisch)

 

Wesolych Swiat Wielkanocnych!                                 Paste fericit!

(polnisch)                                                                           (rumänisch)

Счастливой Пасхи!

(russisch)

Veselú Velkú noc!                                                  Felices Pascuas!

(slowakisch)                                                                         (spanisch)

ርሑስ በዓል ፋሲካ። (Rhus Be’al Fasika)

(Tigrinya – eritreisch)

 

Veselé Velikonoce!                    Paskalya Bayraminiz kutlu olsun!

(tschechisch)                                                                         (türkisch)

Boldog Húsvéti Ünnepeket!

(ungarisch)

 

Durch Musik bleiben wir verbunden

Wichtige Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus

in unseren Gemeinden im Pastoralen Raum Frankfurt Nied – Griesheim – Gallus

Sonntag, 15. März 2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Besucher*innen unserer Homepage,
liebe interessierte Frauen und Männer,

 

so Manches ist in diesen Tagen anders geworden. Die Verbreitung des Corona-Virus und die Maßnahmen, um genau das zu verlangsamen, verlangen uns Einiges ab. Das öffentliche Leben und das Leben in unseren Gemeinden werden stiller und ruhiger werden.

 

Wie es der Bischof in seinem Schreiben für die ganze Diözese verfügt hat (siehe unten), finden ab dem 16. März keine Gottesdienste und so gut wie keine gemeindlichen Veranstaltungen mehr statt. Das macht Sinn. Es gilt, die Möglichkeiten zur Weiter-verbreitung des Corona-Virus möglichst klein zu halten, Menschen – insbesondere die,

die einer Risikogruppe angehören – vor einer Infektion zu schützen.

 

Drei Dinge möchte ich hervorheben, die für unsere Gemeinde gelten:

 

  • Es finden bis auf weiteres keine Eucharistiefeiern, Wortgottesdienste, Andachten oder andere Gottesdienstformen mehr statt.
  • Die Kirchen sollen aber zum persönlichen Gebet so weit als möglich offen bleiben.
  • Die Pfarrbüros sind für den Publikumsverkehr bis auf weiteres geschlossen. Sie sind jedoch während der Öffnungszeiten telefonisch und per Mail erreichbar. So können Anliegen vorgebracht, Klärungen herbeigeführt und Termine mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern vereinbart werden. Sie können uns also auch weiterhin erreichen.

 

Weitere konkrete Reglungen zum gemeindlichen Leben – welches ebenfalls stark eingeschränkt sein wird – können Sie den Homepages und den Aushängen an unseren Kirchen entnehmen.

 

Ein Sonntag ohne Gottesdienste, kein Fastenessen, kein Jugendgottesdienst, keine Firmfahrt und noch vieles andere, was entfällt – das ist immer noch schwer vorzustellen; es ist eine echte Herausforderung und auch eine Zumutung für uns, durch die wir hindurch müssen. Es ist schon interessant, dass uns diese Zumutung genau in der Fastenzeit trifft. Wir müssen jetzt auf ganz wertvolle Dinge in unseren Gemeinden verzichten und merken vielleicht dabei auch, wie wichtig und lieb uns viele Dinge sind. Die Fastenzeit ist traditionell eine Zeit des Gebets: Gerade jetzt ist das Beten wohl das deutlichste Zeichen unserer Verbundenheit untereinander. Und schließlich ist die Fastenzeit eine Zeit der gelebten Nächstenliebe: Wir dürfen gerade jetzt die Menschen nicht vergessen, die unter der Erkrankung selbst oder den öffentlichen Maßnahmen leiden. Es gibt Möglichkeiten, diese Menschen zu unterstützen: Beim Einkauf, bei der Erledigung von Botengängen für sie, durch einen persönlichen Anruf und viele andere Dinge mehr.

 

Es wird wirklich eine andere Fastenzeit für uns werden. Aber: Wir brauchen die Hoffnung und die Zuversicht nicht zu verlieren. Den Worten des Bischofs ist sich dabei nur anzuschließen: Bleiben Sie gesund und hoffnungsvoll!

 

Rolf Müller, Pastoralreferent

Coronavirus im Bistum Limburg:

Persönliches Wort und Brief unseres Bischofs sowie die Anordnungen des Generalvikars

Samstag, 14.03.2020 - 17:15 Uhr

Der Bischof hat sich in einem Brief an die Gläubigen gewandt. Dazu hat der Generalvikar Anordnungen erlassen. Diese Schreiben und ein von unserem Bischof empfohlenes Gebet finden Sie hier zum Download:

2020-03-14 Brief des Bischofs.pdf
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2020-03-14 Gebet des Bischofs.pdf
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2020-03-14 Anweisung zur Absage von Gott
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Das Hedwigsforum gratuliert Herwig Steinitz zur Verleihung der Goldenen Ehrennadel

Bei der Hauptversammlung der Ackermann-Gemeinde am 19. Oktober 2019 in Würzburg erhielt Herwig Steinitz die Goldene Ehrennadel des Bundesverbandes für seine großen und langjährigen Verdienste.

 

Steinitz war völlig überrascht als der Bundes-vorsitzende Martin Kastler, MdEP a.D, und Bundevorsitzender der Ackermann-Gemeinde ihn bat auf das Podium zu kommen.

 

Herwig Steinitz, Vater von 2 Kindern, geboren 1941 in Leitmeritz/Böhmen, machte nach der Vertreibung das Abitur und studierte in St. Georgen und Münster Philosophie und Theologie u.a. bei Prof. Joseph Ratzinger, Walter Kasper und Johann Baptist Metz. Über ein Zusatzstudium, berufsbegleitend, wurde er Diplom-Pädagoge mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung. Sein Berufsweg stand ganz im Dienste des Bistums Limburg. Hier war er persönlicher Referent von Bischof Franz Kamphaus; leitender Referent “Pastorale Grundfragen” und zuletzt bis zur Pensionierung 2006 Abteilungsleiter im Bischöflichen Ordinariat.

 

Bei der Ackermann-Gemeinde wurde er 2001 durch die Delegierten der Hauptversammlung in den Bundesvorstand gewählt und im Jahr 2004 stieg er zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden auf, eine Funktion, die er 15 Jahre innehatte.

 

Durch die Ackermann-Gemeinde wurde er in die “Arbeitsgemeinschaft Katholischer Vertriebenenorganisationen (AKVO) “ delegiert. 2012 übernahm er die Funktion des AKVO-Bundessprechers. Gemeinsam mit Weihbischof Dr. Reinhard Hauke (Erfurt) arbeitete er an der Weiterentwicklung der Vertriebenenseelsorge, die auf seine Initiative umbenannt wurde in “Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Verbände Mittel- und Osteuropa (AKVOMOE)”. Er vertrat die Ackermann-Gemeinde im Stiftungsrat der Maximilian-Kolbe-Stiftung und das Sozialwerk der Ackermann-Gemeinde beim Maximilian-Kolbe-Werk, sowie bei zahlreichen Veranstaltungen in Deutschland, Tschechien und europäischen Ausland.

 

Auch in Hessen und im Bistum Limburg konnte man auf ihn zählen. Weiter heißt es in der Laudatio von Martin Kastler:  “So ist er einer von zwei stellvertretenden Vorsitzenden der Ackermann-Gemeinde Limburg. In dieser Funktion arbeitet er auch aktiv im diözesanen Hedwigsforum Kirche der Welt mit dem Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa in Frankfurt-Griesheim mit. Geschätzt sind hier seine Anregungen zu Veranstaltungen sowie seine Moderationen, sei es bei den Renovabis-Aktionseröffnungen oder bei den 'Internationalen Tagen der Begegnung'. Seine Verankerung und sein Netzwerk im Bistum Limburg sowie die Wertschätzung, die er noch aus seiner beruflichen Tätigkeit im Ordinariat genießt, wusste er stets auch für die Anliegen ... fruchtbar zu machen.”

 

Für seinen nachhaltigen Einsatz, sein Mitdenken und Mittun dankt das Hedwigsforum Herwig Steinitz und freut sich mit ihm über diese hohe Ehrung  durch die Ackermann-Gemeinde.

 

Peter Hoffmann

 

Was lange währt, wird endlich gut!

 

Herzlichen Dank an alle Unterstützer*innen unserer Unterschriften-Aktion!

Hier das Dankschreiben von P. Wucherpfennig:

 

Einladung

zum Goldenen Priesterjubiläum von Pfarrer Klaus Wüst

 

Herzliche Einladung zum gemeinsamen Dankamt

am Samstag,  den 8. Dezember 2018 um 18 Uhr
in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Linkstraße, Frankfurt-Griesheim

Anschließend lade ich zu einem Empfang

in das Josefshaus der Pfarrgemeinde ein.

 

Nach meiner Pensionierung als Pfarrer von Christkönig in Eschborn hat mich Pfarrer Rolf Glaser gefragt, ob ich ihm in seiner Pfarrgemeinde helfen wollte in der priesterlichen Seelsorge. Ich brauchte nicht lange zu überlegen, da ich ihn schon seit meiner Jugendpfarrerzeit in Biedenkopf kenne (1975-80) kenne und immer mit ihm in freundschaftlicher Verbindung bin. Meine Entscheidung war für mich sehr gut und ich habe hier ein zweites Zuhause gefunden bei den Mitarbeiter*innen und den Menschen in der Gemeinde. Bei vielen Anlässen merkte ich, wie freundlich man mir begegnete und mich als Priester und Seelsorger annahm.

Besonders dankbar bin ich auch allen, die an mich gedacht und für mich gebetet haben, vor allem in der Zeit meiner schweren Erkrankung. Ich bin für alles Gott dankbar.

 

Deswegen freue ich mich, auch das Goldene Priesterjubiläum hier mit Euch und mit Ihnen feiern zu können.

 

Auf persönliche Geschenke möchte ich gerne verzichten.

Wer mir etwas Gutes tun will,  kann das mit einer Spende tun:

Katholische Kirche Christkönig

IBAN: DE 3851 2500 0000 4100 8920

 

Mit der Gemeinde Christkönig verbindet mich auch besonders unsere Partnergemeinde in einem  Elendsviertel in El  Salvador. Ihr großer Heiliger Erzbischof Oscar Arnulfo Romero ist nun auch für die ganze Kirche von Papst Franziskus „Heilig“ gesprochen worden.

Wir können den Menschen dort durch unsere Verbundenheit  helfen und  Erzbischof Romero und seine Leidensgenossen sind für uns Vorbild und Zeichen der Hoffnung im Kampf für Gerechtigkeit und Frieden im Kleinen und Großen in Kirche und Gesellschaft in diesen schweren Zeiten.

 

Gottes Segen und dankbare Grüße

Klaus Wüst, Pfr. i. R.

 

Einladung zum Priesterjubiläum von Pfr.
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Interview von Sören Rabe (FNP) mit Dekan Rolf Glaser

15. Oktober 2018

 

Die katholische Kirche steht derzeit – mal wieder – in der Kritik. Diesmal geht es um den Rektor der katholischen Hochschule Sankt Georgen, Pater Ansgar Wucherpfennig, und seine liberalen Ansichten zum Thema Homosexualität. Der Vatikan will ihn deswegen nicht mehr an der Spitze der Hochschule sehen. Wie steht die Stadtkirche Frankfurt dazu?

 

ROLF GLASER: Wir hatten 2016 unser großes Stadtkirchenforum mit mehreren Themenkreisen und Arbeitsgruppen. Damals ging es auch um „Kirche für alle“. Eine Forderung war unter anderem, dass Segnungsfeiern für gleichgeschlechtliche Paare erlaubt und entwickelt werden sollen. Insofern sind wir an diesem Punkt mit Pater Wucherpfennig absolut d’accord. Er hat uns auf diesem Weg begleitet und wir lassen ihn jetzt auf seinem Weg auch nicht im Stich.

 

Gibt es Strömungen in Rom, die gegen die katholische Stadtkirche Frankfurt arbeiten? Es ist zu hören, dass der ehemalige Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, der in Frankfurt ja seine größten Kritiker hatte, hinter dieser Aktion steht.

 

GLASER: Ich blicke bei der internen römischen Kommunikation nicht sehr gut durch. Natürlich entwickeln sich Fantasien, was da alles dahinter stecken könnte. Aber dazu eine verlässliche Aussage zu machen, das wage ich mich nicht.

 

Aber wie kommt die römische Kirche zwei Jahre nach dem Interview, bei dem er seine Ansichten kundgetan hatte, nun dazu, Pater Wucherpfennig abzustrafen?

 

GLASER: In Rom werden fleißig Dossiers angelegt. Erst einmal war es ein Routinevorgang, das nihil obstat, also die Unbedenklichkeitserklärung, anzufordern. Der Bischof von Limburg und der Provinzial der Jesuitenprovinz haben ihr nihil obstat schon gegeben. Dann hat man wohl in Rom das Dossier herausgeholt, in dem die Aussagen des Interviews vor zwei Jahren standen. Ich denke, da wollte man nun nachfassen. So ist diese Sache jetzt aufgeschlagen bei der Neuernennung Wucherpfennigs zum Direktor der Hochschule St. Georgen.

 

Ohne das nihil obstat kann er die Hochschulleitung nicht weiter übernehmen?

 

GLASER: Der Großkanzler der Hochschule kann ihn ohne das nihil obstat nicht ernennen. Es gibt auch Stimmen, der Provinzial oder der Bischof sollten sich hier über Rom hinwegsetzen. Das kann ich mir aber im Moment nicht vorstellen.

 

Heißt das denn für Pater Wucherpfennig, dass sein Lehrauftrag, die missio canonica, auch in Gefahr ist?

 

GLASER: Das glaube und hoffe ich nicht. Es geht ja hier um das hervorgehobene Amt des Hochschulrektors, das strengeren Kriterien unterliegt. Zudem ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen. Rom hat dies ja am Mittwoch ausdrücklich betont, was ich ein bisschen als Öffnung verstehe. Ich hoffe, dass das letzte Wort in dieser Angelegenheit noch nicht gesprochen ist.

 

Falls es aber seitens Roms bei dieser Entscheidung bleibt, wie sieht die Zukunft von Pater Wucherpfennig aus?

 

GLASER: Er bleibt Professor für das Neue Testament, aber er ist dann natürlich deutlich angeschlagen. Wie ich ihn einschätze, wird er sich davon nicht beeindrucken lassen und als Wissenschaftler seine Überzeugungen weiterhin vertreten. Nach so einem Vorgang würde jedoch der Umgang des einen oder anderenmit ihm nicht mehr ganz unbefangen sein.

 

Es ist die denkbar schlechteste Zeit für eine solche Diskussion. Die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche und ein Umdenken beim Thema Sexualmoral bestimmten in den vergangenen Wochen die Schlagzeilen. Auch der Stadtdekan Johannes zu Eltz fordert drastische Reformen. Entfernt sich die römische Kirche mit solchen Entscheidungen von den Menschen?

 

GLASER: Ich fürchte, dass sie das tut. Ich habe den Eindruck, dass mancher in Rom keine exakte Einschätzung über eine Stadtgesellschaft, wie wir sie hier in Frankfurt haben, hat. Es fehlt die nötige Sensibilität im Umgang mit den Menschen. Als Kirche können wir in der Gesellschaft nur unsere Rolle spielen, wenn wir offen über die Dinge diskutieren können. Die Leute respektieren unsere Positionen, aber sie respektieren sie nur solange, wie sie den Eindruck haben: der Gesprächspartner katholische Kirche begegnet uns in Offenheit. Autoritäre Vorgaben braucht kein Mensch, dann werden wir auch nicht mehr gehört. Manchmal habe ich den Eindruck, in Rom ticken die Uhren da noch ein wenig anders.

 

Man hatte ja gehofft, dass mit Papst Franziskus mehr Liberalität in Rom einkehrt. Ist dies ein Rückfall in alte Zeiten?

 

GLASER: Ich habe den Eindruck, dass in Rom verschiedene Kräfte am Werk sind. Und dass es letzten Endes um die Bewertung dieses Pontifikats geht. Mir ist auch der Gedanke gekommen: Schlägt man Wucherpfennig und will man Franziskus treffen? In Rom gibt es Kreise, denen der vom Papst eingeschlagene Weg nicht passt. Ich hoffe, dass er dem nicht nachgibt.

 

Die katholische Stadtkirche gilt ja als  liberal. Hat man deswegen auch immer wieder Probleme mit Rom?

 

GLASER: Ich würde nicht sagen, dass wir liberal sind. Das mag auf einzelne Vertreter zutreffen. Auf den Stadtdekan trifft es ganz bestimmt nicht zu. Johannes zu Eltz ist ein wertkonservativer Mann, der sich aber in Offenheit, den Realitäten in der Gesellschaft stellt. Uns geht es erst einmal um die Fragen, wie können wir die Menschen erreichen, wie können wir mit ihnen ins Gespräch kommen und wie können wir eine Atmosphäre des Vertrauens schaffen? Die Menschen sollen sich ernst genommen und angenommen fühlen. Das ist unser Ziel. Uns ist es egal, ob man es links, liberal oder konservativ nennt. Die Nähe zu den Menschen ist uns wichtig, die dürfen wir nicht verlieren. Da ist der Umgang mit Gleichgeschlechtlichen ein großes Thema. Der Stadtdekan war, als er nach Frankfurt kam, selbst sehr skeptisch, als er von der schwulen Gemeinde hörte. Nachdem er mit den Mitgliedern in Kontakt kam, mit ihnen gesprochen hatte, hat er seine Position vollkommen verändert.

 

Ein ähnliches Erlebnis schildert ja auch Pater Wucherpfennig.

 

GLASER: Ja, das geht vielen so. Wir waren auch mit dem Bischof in der Gemeinde, der war auch nicht unbeeindruckt. Das sind Personen, die versuchen miteinander in Treue zu leben. Das sind Leute, die ihren katholischen Glauben leben, trotz ihrer schwierigen Lage in unserer Kirche. Sie haben unseren Respekt und unsere Unterstützung verdient.

 

Steht die katholische Kirche in dieser Frage vor einer Zerreißprobe oder gar vor einer Spaltung?

 

GLASER: Es gibt sicher konservative Kreise in unserer Kirche, unter den Laien und den Amtsträgern, die diese ganze Richtung der Offenheit nicht passt. Dass das jetzt eine Spaltung bedeutet, glaube ich nicht. Aber es ist schon eine äußerst konfliktäre Situation.

 

Das Thema Zölibat ist in den vergangenen Wochen gerade im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal diskutiert worden. Ist dieses Eheverbot für Priester noch haltbar?

 

GLASER: Ich kann nicht für alle Pfarrer in Frankfurt sprechen. Aber ein Teil, zu dem auch ich gehöre, stellt das Zölibat in Frage. Wir wollen nicht das Ideal der Ehelosigkeit in der katholischen Kirche angreifen. Aber dass man das Amt an die Ehelosigkeit ohne Ausnahme koppelt, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Es wäre sicherlich verkürzt zusagen, der Missbrauchsskandal liegt am Zölibat, aber einen Zusammenhang gibt es natürlich. Man muss sich breiter aufstellen. Ich halte es für absolut notwendig, dieses männerbündische, das ja letztlich durch das Pflichtzölibat entsteht, aufzubrechen.

 

Frauen als Amtsträger in der katholischen Kirche ist ja ein ähnliches Thema, das immer mal wieder diskutiert und dann wieder als beendet betrachtet wird.

 

GLASER: Auch hier geht es nicht an, dass man Diskussionen verbietet. Diskussionen können nur mit guten Argumenten beendet werden. Die guten Argumente, dass es nicht möglich wäre, Frauen einen Zugang zum Amt zu ermöglichen, sehe ich in dieser Frage bisher nicht. Das Diakonat der Frau ist ein erster Schritt. Man wird diesen Weg stufenweise gehen müssen.

 

Die Anzahl der Kirchenaustritte ist 2017 in Deutschland wieder gestiegen. Fürchten sie wegen dieser Skandale und Diskussionen einen weiteren Anstieg?

 

GLASER: Das fürchten wir. Zumal durch die Missbrauchsstudie deutlich geworden ist, dass als ein Problem in diesem Komplex die unterdrückte Sexualität eine Rolle spielt. Genau deswegen darf man hier nicht neue Tabus setzen, womit man diesen Konflikt ja nicht auflöst, sondern verstärkt.

 

Wie wirken sich diese Diskussionen auf das Leben in den Gemeinden aus? Ist das hier überhaupt ein Thema?

 

GLASER: Das ist ein Thema. Die Erklärung der Frankfurter Stadtpfarrer pro Wucherpfennig, die wir abgegeben haben, wurde natürlich auch von den Gemeindemitgliedern wahrgenommen. Manche haben damit ihre Schwierigkeiten, aber ich habe den Eindruck, den meisten sprechen wir aus der Seele. Wir haben eine Online-Petition erstellt, da haben sich innerhalb von drei Tagen 800  Unterstützer gefunden.

 

Interview und Text: Sören Rabe

für die Frankfurter Neue Presse vom 15.10.2018

(Die Veröffentlichung hier erfolgt mit Genehmigung des Autors.)

 

P.S. Mittlerweile sind es rund 1200 Unterstützer*innen der Petition!

 

Hier das Interview mit der Frankfurter Neuen Presse vom 14. Oktober 2016, das die Glaubenskongregation als Grund für die Verweigerung des "Nihil obstat" für P. Ansgar Wucherpfennig nennt:

 

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Prof-Wucherpfennig-was-macht-einen-guten-Jesuiten-aus;art675,2265963

 

Erklärung zum Fall Wucherpfennig.docx
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Erklärung der Frankfurter Pfarrer

8. Oktober 2018

Da die Fassungslosigkeit nicht sprachlos machen darf, haben die katholischen Frankfurter Pfarrer eine Erklärung zur Causa Wucherpfennig erarbeitet.

Wer die Erklärung der Frankfurter Pfarrer unterstützen möchte, kann dies gerne mit der Petition auf unserer Gemeindehomepage tun: Petition unterschreiben

 

 Erklärung der Pfarrer

der katholischen Pfarreien in Frankfurt

zum Fall Ansgar Wucherpfennig

 

Die Verweigerung des „Nihil obstat“ für die Wiederwahl von P. Ansgar Wucherpfennig zum Rektor der Hochschule St. Georgen durch den Vatikan macht uns fassungslos. Die Maßregelung des unbescholtenen und in Frankfurt sehr geschätzten Wissenschaftlers durch die römischen Behörden wird offenbar mit Aussagen von ihm zum Thema Homosexualität und zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare begründet. Wir halten die Anregungen von P. Wucherpfennig zu diesen Themen für einen wichtigen Diskussionsbeitrag und sind ihm dafür sehr dankbar. Die zutiefst erschreckenden Erkenntnisse der MHG-Studie zum Missbrauch an Minderjährigen in der katholischen Kirche machen deutlich, dass auch der pathologische Umgang der Kirche mit dem Thema (Homo-)Sexualität sexualisierte Gewalt begünstigt. Der Versuch, das offene Gespräch über Sexualfragen innerhalb der Kirche zu unterbinden, ist daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt genau das falsche Signal. Der Frankfurter Stadtsynodalrat hat sich dafür ausgesprochen, Rituale für Segensfeiern mit gleichgeschlechtlichen Ehepaaren zu entwickeln. Vielen von uns Pfarrern begegnen in unseren Gemeinden immer wieder Paare, die sich für ihren gemeinsamen Weg den Segen der Kirche wünschen. Wir unterstützen diesen Wunsch mit Nachdruck. Im Vatikan meint man offenbar immer noch, missliebige Positionen aus der Welt schaffen zu können, indem man diejenigen mit Sanktionen belegt, die sie äußern. Dieses Verhalten ist das genaue Gegenteil von dem „offenen Dialog ohne Vorurteile“, den Papst Franziskus sich für die Kirche wünscht. Nur dieser macht uns aber als Kirche in einer offenen Gesellschaft, insbesondere in einer Stadtgesellschaft wie in Frankfurt, gesprächsfähig. Die Zeiten, wo Menschen – auch Amtsträger in der Kirche – sich von römischen Behörden vorschreiben lassen, worüber nachgedacht und diskutiert werden darf, sind Gott sei Dank endgültig vorüber. Als Pfarrer begrüßen und unterstützen wir die Position unseres Bischofs Georg Bätzing, der sich nachdrücklich für die Erneuerung des „Nihil obstat“ für P. Wucherpfennig einsetzt. Wir erklären unsere uneingeschränkte Solidarität mit P. Ansgar Wucherpfennig und erwarten, dass er seine Tätigkeit als Hochschulrektor in St. Georgen bald wieder aufnehmen kann.

 

Anto Batinic, Holger Daniel, Johannes zu Eltz, Rolf Glaser, Hanns-Jörg Meiller,

Joachim Metzner, Uwe Michler (Pfr. em.), Werner Portugall, Werner Otto, Martin Sauer

 

Die Zukunftswerkstatt fand am 25. und 26. Mai 2018 im Josefshaus in Frankfurt-Griesheim unter großer Beteiligung von Gemeindemitgliedern aus Nied, Griesheim und Gallus statt. Auch eine Delegation aus Kamerun, die gerade im Gallus zu Gast ist, nahm teil und brachte sich engagiert ein.

 

Es ging um die Zukunft der Kirche in unseren drei Stadtteilen:

 

 Wie soll Kirche in unseren Stadtteilen in Zukunft aussehen?
Was bewegt uns in den Stadtteilen?
Welche Akzente soll Kirche setzen?

 

Pfarrer Glaser schrieb hierzu in seiner Einladung:

 

Liebe Gremienvertreter und Engagierte in den Pfarreien unseres Pastoralen Raumes,


wie Sie wissen, findet am 25./26. Mai im Josefshaus in Griesheim die „Zukunftswerkstatt“ statt. Bitte überlegen Sie, ob Sie daran teilnehmen wollen oder können! Sicher wollen Sie, dass die gute Arbeit in unseren Gemeinden – Ihre Arbeit!
– weitergeht! Dafür brauchen wir Vergewisserung und Weiterentwicklung. Auch neue Ideen und Neuanfang! Viele sind
gefragt! Die Ergebnisse sollen Bausteine für ein zu entwickelndes neues Pastoralkonzept in unserem Pastoralen Raum bzw. in der nach 2021 zu gründenden Pfarrei neuen Typs sein. Dafür brauchen wir Ihr „Herz“ und Ihren „Kopf“!
Lassen wir den Geist kommen!


In diesem Sinne ein frohes Pfingstfest
Rolf Glaser, Pfarrer

 

Einen Bericht können Sie auf der Homepage von Mariä Himmelfahrt lesen.

 

Peter Hoffmann erhält die goldene Ehrennadel des Bundesverbandes der Ackermann-Gemeinde

17. März 2018

Manchmal wird man wunderschön überrascht, - so wie es am Samstag sicher für Peter Hoffmann, einem Mitbegründer des Hedwigsforums und langjährigem Verwaltungsrat der Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt, eine große Überraschung war:

 

Eigentlich sollte „nur“ ein weiteres Kulturseminar der Ackermann-Gemeinde in St. Hedwig an diesem Nachmittag stattfinden. Doch dann gab es die Überraschung: Für seine großen und langjährigen Verdienste um die Ackermann-Gemeinde und für sein Engagement für Mittel- und Osteuropa verlieh ihm Herwig Steinitz, der stellvertretende Bundesvorsitzende der Ackermann-Gemeinde Deutschland, die goldene Ehrennadel des Bundesverbandes. Peter Hoffmann ist Diözesanvorsitzender der Ackermann-Gemeinde Bistum Limburg und der Ackermann-Gemeinde Hessen e.V..

 

In seiner Laudatio hob Steinitz die großen Verdienste Hoffmanns um die Ackermann-Gemeinde hervor. Pfarrer Rolf Glaser, stellvertretender Stadtdekan und Dekan, ergänzte dies durch die Erwähnung der engagierten Arbeit Hoffmanns im Hedwigsforum und in der Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt.

Bild (v. l. n .r.): Herwig Steinitz, Dekan Rolf Glaser, Roswitha Hoffmann, Peter Hoffmann und Rudolf Friedrich, Ehrenvorsitzender der Ackermann-Gemeinde Hessen e.V.

Bild und Text: Pastoralreferent Rolf Müller

Hier u.a. die Laudatio von Herwig Steinitz, dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden:

(Zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Bild klicken.)

Bilder: Herwig Steinitz

Das Hedwigsforum trauert

 

„Das Ziel vor Augen,

jage ich nach dem himmlischen Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.“ Phil 3, 14

 

 

Christus, der Herr, hat unseren Bruder

 

Klaus Blessing

* 03. Januar  1938     14. März 2018

 

zu sich gerufen.

Bereits in den Jahren 1971-1975 war er Mitglied des Pfarrgemeinderates der Pfarrei

St. Hedwig. Von 2004 – 2006 war er zunächst Mitglied des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde St. Hedwig und begleitete als solcher wohlwollend die Fusion mit der Pfarrei Mariae Himmelfahrt. Dabei achtete er stets darauf, dass sich die Kirchorte auf Augenhöhe begegneten. Schließlich gehörte er von 2006-2008 auch dem Verwaltungsrat der fusionierten neuen Kirchengemeinde Mariae Himmelfahrt an. Er brachte sich bei der Neugestaltung des Außengeländes der Kita St. Hedwig, mit der Errichtung von Sportgeräten ein. Er trug die Entwicklung des Projektes „Haus im Haus“ aktiv mit und war als Gründungsmitglied des Hedwigsforums auch an der inhaltlichen Profilierung und Neuausrichtung von St. Hedwig beteiligt. Dass dabei die Jugend nicht vergessen wurde, war ihm stets ein Anliegen. So unterstützte er bis zu seinem plötzlichen Tod auch die Internationalen Begegnungstage, die wir 2019 zum 3. Mal durchführen werden. Sein letztes großes Einsatzgebiet war die Flüchtlingsarbeit, wo er mit großen Engagement im Sprachcafè mitwirkte.


Erwähnt sei auch sein Engagement im katholischen Sportverband DJK, dem er seit 1964 angehörte. Im Verein Schwarz-Weiß Griesheim war er über viele Jahre Vorsitzender und entwickelte dort den Behindertensport. Die Sportprojekte „Hilfe zur Selbsthilfe“, die er im Auftrag des Deutsche Sportbundes und des Deutschen Olympischen Komitees durchführte und die ihn durch die halbe Welt führten, organisierte er in den letzten Jahren auch in Kooperation mit unserer Gemeinde.

 

Am 14. März erlag er einer kurzen und schweren Krankheit. Im Gedächtnis unserer Gemeinde wird er einen ehrenvollen Platz behalten.

 

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Gisela und seiner Familie.

 

Rolf Glaser               Ulrike Zimmermann                       Werner Pfeifer
Pfarrer                      Vorsitzende des PGR                    stellv. Vorsitzender des VRK

 

Das Requiem fand am Dienstag, den 20. März 2018 um 9 Uhr in St. Hedwig statt,

die Beisetzung um 11.15 Uhr auf dem Griesheimer Friedhof.

Das Hedwigsforum gratuliert

Klaus Blessing, Gründungsmitglied des Hedwigsforums, wurde im Oktober 2016 mit der olympischen "Medaille der Werte" der DJK ausgezeichnet.

Verleihung der Medaille anläßlich der Herbsttagung des DJK-Diözesanverbandes Limburg in Wiesbaden.

von links: Pfarrer Klaus Waldeck, DJK-Diözesanverband, Frau Alexandra Schüttler, DJK-Bundesverband,

Klaus Blessing und Laudator Manfred Schratz, Jugendleiter DJK Schwarz-Weiß Frankfurt-Griesheim

 

Aus der Laudatio von Manfred Schratz:

 

"Im Jahr 1980 war Klaus Blessing mit der DJK bei einer Israelreise im SOS Kinderdorf in Bethlehem. Hier bemerkte er, dass die Kinder dort keine Sportmöglichkeiten hatten. Klaus versprach den Kindern wieder zu kommen und Sportmöglichkeiten für sie zu schaffen. Von nun an wurde der Erlös der Rebstock-Spielfeste zum großen Teil für den Bau von Sportanlagen, zunächst in Bethlehem, dann aber auch in SOS-Kinderdörfern in Ägypten, Jordanien, Libanon, Marokko, Tunesien, Zypern und Polen verwendet. Unter der Leitung von Klaus Blessing wurde ein Leitfaden für den Bau von Sportanlagen gemeinsam mit Mitarbeitern der SOS Kinderdörfer erstellt. Dieser wurde dann weltweit an alle SOS Kinderdörfer in deutscher und englischer Sprache verteilt...

 

Bei einem Besuch des SOS-Kinderdorfes in Polen konnte ich Klaus begleiten und erleben mit welchem Elan er vor Ort den Bau der Sportanlage für die Kinder vorantrieb. Es musste eine Schlosserei gefunden werden, die aus Wasserleitungsrohren mit verschiedenen Durchmessern die Tore, Basketballständer usw. herstellen konnte. Der Sportplatz musste asphaltiert und Linien gezogen werden. Durch deine freundliche, aber auch hartnäckige und bestimmte Art `Geht nicht gibt es nicht` kam das Projekt zum Laufen und wurde noch vor unserer Abreise beendet und in Betrieb genommen...

 

Doch es blieb nicht bei den SOS Kinderdörfern. Klaus wollte seine Idee „Spiel- und Sport für Kinder und Jugendliche“ auch in anderen Ländern, für am Rande der Gesellschaft lebenden Menschen umsetzen. So reiste er nach Ägypten und baute in einem Vorort von Kairo auf einer Müllhalde Klettergeräte zum Spielen. In Gambia war er 2 Wochen in einer Grundschule, um gemeinsam mit den Leuten vor Ort ein Fußball-, Basketball- und Volleyballfeld sowie Spielgeräte zu bauen, die nach den 2 Wochen auch fertig waren. Mit dem bekannten Sportreporter und Fußballtrainer Holger Obermann war er in einem der jüngsten Staaten der Welt, in Osttimor. Im Auftrag des NOK wurden dort unter seiner Leitung ebenfalls Sport- und Spielplätze gebaut. Nach der Tsunami Katastrophe war Klaus Blessing mit Marcus Scherer in Sri Lanka. Unter ihrer Anleitung wurden aus einfachen Materialien robuste Spiel- und Sportgeräte hergestellt.

 

Besonders beeindruckt hat mich, dass durch die Mithilfe von Klaus im Jahr 2005 in Südserbien etwas passierte, was man kaum für möglich gehalten hätte. Serbische und albanische Volksgruppen, die noch 6 Jahre zuvor Krieg gegeneinander geführt hatten und deren Kinder in unterschiedliche Schulen gehen, kommen auf einer gemeinsamen Sportanlage zusammen und spielen und tanzen wieder miteinander. In enger Zusammenarbeit mit einer serbischen `Friedensfachkraft` gelang es Menschen zu finden, die für die Zukunft ihrer Kinder gemeinsam tätig werden wollten. Die Kontrolle und Pflege der Anlage wird auf Anregung des moslemischen Imam und des serbisch-orthodoxen Priesters von einem albanisch-serbischen Rat vorgenommen...

 

Da die Sportlehrer vor Ort immer wieder an Spiel- und Trainingsunterlagen aus Deutschland interessiert waren, kam Klaus Blessing auf die Idee Präsentationen (Videos mit Texten) zu verschiedenen Sportarten und Trainingsprogrammen zu erarbeiten und den Betreffenden zur Verfügung zu stellen. Er konnte verschiedene Verbände bzw. Vereine, z.B. DFB, Bayern München, Deutscher Basketball- und Volleyballverband gewinnen, die kostenfrei Materialien zur Verfügung stellten. Für die Einsätze in den verschiedenen Ländern mussten die Sportpräsentationen in die jeweilige Landessprache übersetzt werden. Dies gelang mit Hilfe von Freunden, Bekannten und Unterstützern der Projekte.

 

Im Rahmen der Übersetzungsarbeiten kam die Idee auf, ausländische Kinder und Jugendliche, die in Frankfurt leben, mit in die Übersetzungsarbeit einzubeziehen. In Projekten mit dem Kiz Gallus wurde die Aufgabe mit türkischstämmigen Jugendlichen angegangen. Es war nicht einfach, denn den Jugendlichen fehlten oft die Vokabeln, aber nach einiger Zeit wurden die Trainingsanleitungen für Fußball in Deutsch und Türkisch erstellt. Das Projekt war für alle Jugendlichen ein wichtiges Übungsfeld, bei dem sie Geduld aufbringen mussten und den Umgang mit Computern und Mikrofontechnik lernen konnten. Durch einen Kontakt zum Jugendverband djr (Deutsche Jugend aus Russland) konnte ähnlich wie im deutsch-türkischen Projekt im Jahr 2005 eine zweisprachige Sportpräsentation Deutsch-Russisch erstellt werden. So konnten im Laufe der Zeit Trainingsinhalte verschiedener Sportarten in 8 verschiedene Sprachen umgesetzt werden.

 

Einen weiteren, besonderen Schwerpunkt bei deinem herausragenden Engagement, lieber Klaus, bilden die Kinder- und Schülerolympiaden und die olympischen Erziehung... Im Jahr 2006, wurde eine Schülerolympiade mit albanischen und serbischen Schulen durchgeführt. Es wurde eine Broschüre gemeinsam mit dem olympischen Komitee von Albanien und der Finanzierung durch das olympische Komitee von Deutschland für alle ca. 3.000 Schulen in Albanien erstellt. Die Schülerolympiaden wurden insbesondere im Ausland sehr begrüßt und als inhaltliche und werteorientierte Aktivität angenommen.

 

So kam es über die vielen Jahre deiner außergewöhnlichen Tätigkeit zu Projekten in 22 Ländern der Erde. Es wurden über 500 Spiel- und Sportgeräte und entsprechende Plätze für Tausende von Kindern und Jugendlichen erstellt...

 

Nach über 30 Jahren Einsatz in der ganzen Welt, betreut Klaus z.Zt. in seiner Pfarrgemeinde St. Hedwig in Frankfurt-Griesheim Flüchtlinge aus Eritrea. Er war selbst schon in Eritrea und kann sich deshalb gut in diese Menschen hinein versetzen..."

 

Codex Vindobonensis 2554, Graz
Codex Vindobonensis 2554, Graz

 

 

Der deus architectus hat seinen geliebten Baumeister

         

Dr. Ing. Hans-Dieter Dietz

             

* 13. Oktober 1939 in Frankfurt

+  5. Oktober 2016 in Frankfurt

 

zu sich gerufen.

 

 

 

Dr. Hans Dieter Dietz war von 1973 bis 2016 Verwaltungsrat der Kirchengemeinde, ab 1980 (mit Unterbrechungen) deren Vertreter im Gesamtverband der katholischen Gemeinden in Frankfurt und von 1988 bis 2015 stellvertretender Vorsitzender des Gremiums und damit Stellvertreter des Pfarrers in Verwaltungsfragen. 1969 gehörte er dem ersten gewählten Pfarrgemeinderat an. Über drei Jahrzehnte versah er zudem den Dienst des Kommunionhelfers. Seit dessen Gründung war er Mitglied im „Familienkreis I“ der Pfarrgemeinde.

 

Somit hat Dr. Hans-Dieter Dietz die Arbeit des Verwaltungsrates und das Leben der Kirchengemeinde entscheidend mitgeprägt. Als Verantwortlicher bzw. Hauptverantwortlicher für die Bauprojekte der Kirchengemeinde war er federführend beim Neubau der Kindertagesstätte Mariae Himmelfahrt, beim Neubau des Gemeindezentrums Josefshaus, bei der Innenrenovierung der Kirche 1996/97, beim Bau eines Mehrfamilienhauses und Reihenhauses in der Akazienstr., mit dem die Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit dem Gemeinnützigen Siedlungswerk erschwinglichen Wohnraum schuf, bei der Erweiterung beider Kindertagesstätten von drei zu fünfgruppigen Einrichtungen mit jeweils einer U3-Gruppe, bei der Neueindeckung des Pfarrhauses, beim Umbau der Hedwigskirche mit dem Projekt „Haus im Haus“, wofür die Kirchengemeinde eine Auszeichnung der Wüstenrotstiftung erhielt und den Erhalt der Kirche in Griesheim Nord sicherte. Zuletzt kümmerte er sich um den Ausbau des 2. OG „Haus in Haus“ St. Hedwig, um die Neudeckung des Kirchendaches der Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt sowie der Gewölbeverstärkung und Gewölbesanierung derselben. Viele soziale und weltkirchliche Projekte der Kirchengemeinde wurden von ihm mitverantwortet. Die konzeptionelle Weiterentwicklung unserer Kindertagesstätten sowie die Beheimatung der Eritreischen Gemeinde in St. Hedwig war ihm ein Anliegen. Die Fusion der beiden Kirchengemeinden Mariae Himmelfahrt und St. Hedwig begleitete er an hervorgehobener Stelle. Ebenso war er Verhandlungsführer beim Prozess „Sparen und Erneuern“, den die Kirchengemeinde durchlaufen musste. Noch dieses Jahr brachte er sich aktiv beim Stadtkirchenforum Frankfurt ein, zu dem Stadtdekan Johannes zu Eltz geladen hatte. Wertkonservatives Denken und Erneuerung der Kirche sowie entschiedener Reformwille, etwa was die Rolle der Frau in der Kirche betraf, waren für ihn keine Gegensätze, sondern eine notwendige Einheit.

 

Für seinen Einsatz erhielt Dr. Hans-Dieter Dietz die Ehrenkerze der Gemeinde und den Ehrenbrief des Landes Hessen. Die Pfarrgemeinde Mariae Himmelfahrt mit St. Hedwig verliert mit ihm eines ihrer engagiertesten Mitglieder. Sie dankt Hans-Dieter Dietz für jahrzehntelange treue Dienste und ein überzeugendes Glaubenszeugnis. Viele haben einen guten Freund verloren. Sie wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Margarete sowie seinen Kindern, Enkeln und Angehörigen.

 

Rolf Glaser                        Ulrike Zimmermann                                    Werner Pfeifer

Pfarrer                               Vorsitzende des                                           Stellv. Vorsitzender

                                            Pfarrgemeinderats                                     des Verwaltungsrats

25-jähriges Priesterjubiläum

von Dekan Rolf Glaser

Unser Pfarrer und Vorsitzender des Hedwigsforums feierte am 3. Juli 2016 den 25. Weihetag als Priester. Es war ein gelungenes Fest mit über 300 Gästen aus dem In- und Ausland. Den Bericht können Sie hier nachlesen.

 

Diakon Dieter Wekenborg, ein langjähriger Weggefährte und Freund von Rolf Glaser, hielt die Predigt im Festgottesdienst. Er stellte sie uns dankenswerterweise zur Verfügung:

Predigt zum Priesterjubiläum Rolf Glaser
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Beschluss des Stadtsynodalrats zum Stadtkirchenforum: Einladung zur Weiterarbeit vor Ort

Am 16. Januar 2016 haben mehr als 200 Frankfurter Katholikinnen und Katholiken über Reformschritte in der Stadtkirche diskutiert. Am Ende des Tages stand eine Reihe von Empfehlungen. Der Stadtsynodalrat hat die Empfehlungen im Mai beraten und einen Beschluss zur Umsetzung gefasst.

 

Nun lädt er ein, die Anliegen des Beschlusses vor Ort aufzugreifen und daran weiterzuarbeiten.

 

Nähere Informationen finden Sie in dem Brief des Frankfurter Stadtsynodalrats an die Pfarrgemeinderäte und in seinem Beschluss zu den Empfehlungen des Stadtkirchenforums:

Brief PGR-Vors. SSRBeschluss24.5.16.pdf
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SSR__aktuell-2016-2.pdf
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Die Fastenzeit und die Flüchtlinge

Hier die Predigt von Dekan Rolf Glaser zum 1. Sonntag der Fastenzeit 2016:

Predigt - Die Fastenzeit und die Flüchtl
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Kirchengebäude und ihre Zukunft

Die Preisträger des Wettbewerbs der Wüstenrot Stiftung stehen fest

Die Kirchen in Deutschland stehen vor sehr großen Aufgaben. In vielen Gemeinden müssen Strategien gefunden werden, mit denen der eigene Gebäudebestand angesichts sinkender Gemeindegliederzahlen, veränderter Nutzungsanforderungen und hoher Kosten für Instandhaltung und Betrieb an die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Gemeindelebens angepasst werden kann. Oftmals scheint hierfür die Zusammenlegung von Gemeinden, die Schließung von Kirchengebäuden und häufig auch ein damit verbundener Verlust an Möglichkeiten der sozialen Gemeinwesenarbeit der einzig verbliebene Weg zu sein.

 

Der Wettbewerb Kirchengebäude und ihre Zukunft der Wüstenrot Stiftung macht durch einen breiten, aktuellen Überblick deutlich, dass es andere, bessere Alternativen geben kann, die zugleich neue Zukunftsperspektiven erschließen. Unter den insgesamt 291 Einsendungen aus dem ganzen Bundesgebiet finden sich viele Beispiele dafür, wie Kirchengebäude und Gemeindezentren als öffentliches Bekenntnis und sichtbarer Teil kultureller Identität erhalten werden können. Sie zeigen mögliche Strategien für den Umgang mit diesen Gebäuden auf und weisen zugleich auf die gemeinsame Verantwortung für die architektonische, konzeptionelle und ökonomische Aufgabe hin, das mit Kirchengebäuden verbundene, oft denkmalgeschützte baukulturelle Erbe zu erhalten.

 

Als bemerkenswerte Beispiele im Sinne der Wettbewerbsauslobung hat die Jury auch

die Kirche St. Hedwig in Frankfurt-Griesheim in die „Engere Wahl“ aufgenommen.

 

Bewertet wurden in diesem Wettbewerb in erster Linie:

  • Die Ertüchtigung von Gebäuden im Sinne sozialer, ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit, entweder in der ursprünglichen oder in veränderter Nutzung
  • Die Qualität der architektonischen Gestaltung und des Städtebaus
  • Die Signifikanz des Beispiels als Beitrag zur Bewahrung baukulturellen Erbes
  • Die mit der Veränderung verbundenen Impulse für eine Weiterentwicklung des Gemeindelebens
  • Der vorbildhafte Umgang mit historischer Bausubstanz.

 

Den vollständigen Artikel über den Wettbewerb und die Preisträger finden Sie unter

http://www.wuestenrot-stiftung.de/kirchengebaeude-und-ihre-zukunft-2/

14.11.2015: Terroranschläge in Frankreich

Pastoraler Raum und Dekanat Höchst in tiefem Mitgefühl für die Opfer, ihre Angehörigen und Landsleute

 

Liebe Schwestern und Brüder in unserem Pastoralen Raum Nied-Griesheim und im Dekanat Höchst,

 

gestern Abend, nichtsahnend von unserem fröhlichen Mitarbeiterfest heimgekehrt, erfuhr ich in den Spätnachrichten mit großer Bestürzung von den grausamen, menschenverachtenden und verabscheuungswürdigen Terrorakten in Frankreich. In der Nacht war das ganze Ausmaß der Tragödie noch nicht offensichtlich. Heute Morgen steht nun die Zahl der ermordeten Menschen  fest - und sie ist noch weit höher als zunächst in der Nacht zu befürchten war: 128 unschuldige Opfer! Ein teuflisches Werk! Wir sind in unserem Pastoralen Raum und darüber hinaus in unserem Dekanat mit der französischsprachigen Gemeinde geschwisterlich und freundschaftlich verbunden. Dort herrscht Trauer, Schmerz und Fassungslosigkeit. Was unsere Schwestern und Brüder trifft, das betrifft auch uns! Mit ihnen trauern wir, gedenken der Opfer und ihrer Angehörige und beten für sie und für die ganze französische Nation, mit der wir uns als Deutsche, angesichts der Last unserer gemeinsamen Geschichte, aber auch angesichts der deutsch-französische Freundschaft heute besonders verbunden wissen!

 

Die französischsprachige Gemeinde lädt  heute Abend um 18.00 Uhr zu einem Gedenkgottesdienst in die Pfarrkirche St. Markus-Nied ein! Es wäre wichtig, wenn viele dort ihre  Anteilnahme zeigten, indem sie an diesem Gottesdienst teilnehmen, sofern dies in der Kürze der Zeit möglich ist. Mich werden dort Pfr. i. R. Hans Josef Wüst und Mitglieder unseres Pastoralteams vertreten. Ein Taufgottesdienst hindert mich selbst leider an der Teilnahme! Wir werden aber auch in diesem Gottesdienst zeitgleich der Opfer und ihrer Angehörigen gedenken und für sie beten.

 

Außerdem werden wir auch morgen, 15.11.2015, im Gottesdienst der Nationen um 11.00  Uhr in St. Markus-Nied, der Trauer und dem Gedenken Raum geben. Deshalb werden wir diesen Gottesdienst nunmehr in der Farbe „violett“ feiern. Auch zu diesem Gottesdienst laden wir ein!

 

Ich bin mir sicher, dass auch viele Muslime dieses Werk, das nach bisherigen Erkenntnissen auf das Konto von islamistischen Terroristen geht, wahrscheinlich der IS, verurteilen und unser Entsetzen darüber teilen. Als Menschen guten Willens stehen wir miteinander für die eine Menschheitsfamilie ein, in der für Hass, Mord und Terror, von welcher Seite auch immer, kein Platz ist! Für uns Christen steht dafür das Kreuz -  als Protestzeichen gegen jede Gewalttat!

 

In tiefem Mitgefühl für die Opfer, ihre Angehörigen und Landsleute

 

Rolf Glaser, Pfarrer

Priesterlicher Leiter des Pastoralen Raumes Nied-Griesheim

Dekan des Dekanates Höchst

Aktuelles:

Homepage der Pfarrgemeinde
Homepage der Pfarrgemeinde

Griesheimer Gabenzaun

Liebe Griesheimer*innen,

 

aufgrund der aktuellen Situation bieten wir für bedürftige Mitbürger*innen einen Gabenzaun an.

 

Standort:

Kirche Mariä Himmelfahrt, Linkstraße 64,

65933 Frankfurt-Griesheim       Tel. 38 16 06

 

Es dürfen Gaben für mittellose Mitbürger*innen gespendet werden:

 

  • Haltbare, nicht abgelaufene Lebensmittel, Konserven, Süßigkeiten, Snacks
  • Mineralwasser
  • Drogerieartikel
  • Tiernahrung

 

Infos für Geber*innen:

Bitte die Spenden in durchsichtige Beutel geben oder Beschriftung an den Beutel hängen

 

Infos für Nehmer*innen:

Bitte keine Beutel aufreißen, nur kompletten Beutel mitnehmen.

 

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!